Wednesday 19. June 2013

Inhalt:

UMWELTZONE ODER TAGESPICKERL?

 

Zurzeit wird in Graz (wieder einmal) heftig die Einführung einer Umweltzone diskutiert, die für Autos einer gewissen Abgasklasse ein generelles Fahrverbot bringen würde. Wir halten diese Lösung für nicht optimal.

Folgende Punkte sprechen nach Meinung der Autofasten-Organisatorinnen für ein „Tagespickerl“, ein Fahrverbot an einem frei gewählten Wochentag, wie in der 70er-Jahre-Ölkrise:

 

1.) Die Wochentagslösung betrifft alle, nicht nur eine vergleichsweise kleine Gruppe.

2.) Soziale Ungerechtigkeit kann verhindert werden.

3.) Der Komfort der Bevölkerung muss nicht leiden - jeder kann theoretisch mit Nachbarn/Arbeitskollegen/Partnern mitfahren (zumindest zu einem hohen Prozentsatz).

4.) Die Wochentagslösung erspart dem/der Einzelnen sogar Geld durch reduzierte Treibstoffkosten.

5.) Und, aus der Sicht von Autofasten besonders wichtig: Die Menschen könnten an diesem einen Tag auf den "Geschmack" kommen, weil sie z.B. entdecken, dass die öffentliche Verbindung gar nicht so schlecht ist, weil das gemeinsam fahren unterhaltsam ist, weil es billiger ist. Und das könnte bewirken, dass sie auch an anderen Tagen auf das Auto verzichten!

6.) Auch eine Beeinträchtigung der Wirtschaft ist bei der Wochentagslösung nicht zu sehen.

7.) Die Umsetzung wäre günstiger als die Umweltzone.

 

Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit uns und den anderen Autofaster/innen im „Forum“!

 

P.S.: Moderne Benzin-Motoren mit Direkteinspritzung verschärfen das Feinstaubproblem in Ballungszentren. Das hat der Automobilclub ADAC in einer Langzeituntersuchung festgestellt. Danach liegen die meisten Benzin-Direkteinspritzer mit der Anzahl ihrer ausgestoßenen ultrafeinen Rußpartikel über dem geltenden Dieselgrenzwert Euro 5.

 

Um die Umwelt zu schützen, ist der Bus zu benützen!

unknown unknown

Unter diesem Titel stand der Gottesdienst mit Jugendseelsorger Werner Pirkner  am Sonntag, 25.3. in Jugend am Hof in der Buckligen Welt, Niederösterreich! Dabei wurde der neue „Schlafbus“ gesegnet und offiziell seiner Bestimmung übergeben.  „Ich habe den Bus angeschafft und ihn vor der Verschrottung gerettet, weil ich nach einer zusätzlichen Möglichkeit zur Unterbringung von Jugendlichen gesucht habe,“ so Ernst Trenker Jugendleiter und Verantwortlicher von Jugend am Hof. „Der Bus soll bei Veranstaltungen, Erlebnis (-wochenenden)  und speziellen Events eingesetzt werden und wir haben schon die ersten Anfragen für die Übernachtung im Bus,“ freut sich Ernst J. Trenker. AUTOFASTEN ist Kooperationspartner bei diesem Projekt: Im Bus sind Informationstafeln zur Mobilität angebracht, die in einer unaufdringlichen aber sichtbaren Art und Weise die Jugendlichen mit dem Thema konfrontieren und zum Nachdenken bringen sollen.

LUFT!

Am 26.3. trafen wir uns um 13.00 Uhr  zu einer STILLEN Bank-Besetzung beim Eingang zum Landesrat für Umwelt in der Herrengasse/Graz.

 

Der Protest zeigt erste Früchte: Nach einer Stunde des Ausharrens war es am Montag abermals Kurzmann, der die Aktionisten spontan zu sich ins Büro bat - um dort auf Nachfrage mit der Bemerkung aufhorchen zu lassen: Wenn die Mehrheit der Grazer/innen einschränkende Maßnahmen im Autoverkehr wolle, sei auch er dafür zu haben. Wabl wartet nun das Gespräch mit Landeshauptmann Voves ab, bevor er entscheidet, ob der Protest wieder aufgenommen wird.

 

Lesen Sie den gesamten Artikel auf Kleine Zeitung online.

 

 

 

So startete Enns St. Laurenz

Danke fürs Gehen

(Sonntag 4.3.2012) In Enns St. Laurenz wurden die KirchGEHERiNNEN am 1. Fastensonntag bedankt.

 

AGROTREIBSTOFFE - PETITION

Auf folgender Homepage finden Sie eine Petition an den Nationalrat betreffend "keine Agrotreibstoffbeimengung ohne ausreichende soziale und ökologische Mindeststandards". Bitte nehmen Sie teil und fordern Sie unsere PolitikerInnen zum Handeln auf! Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema "Agrotreibstoffe" von Michael Schwingshackl können Sie hier downloaden.

 

 

Warum wir nicht tun, was wir wissen

17./18. März 2012, Bildungshaus Schloss Puchberg

Tagung: Über den weiten Weg vom besseren Wissen zum Handeln:

Prof. Dr. Andreas Ernst, Center for Environmental Systems Research (CESR), Universität Kassel

Georg Bauernfeind, Kabarettist, Liedermacher und langjähriger Mitarbeiter entwicklungspolitischer NGOs.

Weitere Informationen

Startveranstaltungen in Graz

  

27.2.2012 AUTOFASTEN - LÄRMFASTEN

Der Abend begann mit einem Geschenk: Die Veranstalterinnen von „Autofasten“ luden zum „Stille verkosten“ in das Oratorium der Franziskaner ein.  

Entspannt ging es dann zur Podiumsdiskussion „Autofasten – Lärmfasten“. Die Initiatorin von Autofasten, Hemma Opis-Pieber begrüßte und stellte die aktuelle Zahl an steirischen AutofasterInnen vor: 6470 Personen haben sich bislang registrieren lassen! Die Ehrengäste, Weihbischof Lackner und Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker eröffneten den Abend mit ihren Grußworten.

Am Podium referierten hochkarätige Experten: Dr. Andrea Kainz (Umweltmedizinerin), Dr. Kurt Fallast (Verkehrsplaner), Ing. Christian Lammer (Lärm-Sachverständiger) und Pfr. Mag.a Waltraud Mitteregger (Sprecherin „Stopp Transitschneise Ennstal“).

 

unknown

v.l.: K. Fallast, W. Mitteregger, H. Opis-Pieber, A. Kainz, Ch. Lammer,

Weihbischof Lackner (Foto Gerd Neuhold / Sonntagsblatt)

 

Weitere Berichte zur Veranstaltung finden Sie auf der Steiermark-Seite!

 

 

28.2.2012 Schulen in Aktion

Rund 40 Schülerinnen und Schüler der Grazer Schulen "Knallerbse" und NMS Schulschwestern verteilten gemeinsam mit ihren engagierten Lehrerinnen (Maria Leopold, Janine Graf, Sr. Simona Papst) Autofastenfolder, Ohrstöpsel und Infokarten zur Suche nach "Stillen Örtchen" in der Grazer Herrengasse. Zusätzlich führten das UBZ (Umweltbildungszentrum Graz, Denise Gaal und Elisabeth Martini) und Herr Ing. Lammer (FA 17C - technischer Umweltschutz) mit den Schülern und Schülerinnen Lärmmessungen durch. Die Daten dieser Messungen werden vom UBZ ausgewertet und können hier (Text und Grafik) nachgelesen werden. Auch heuer besuchte Frau Bgm.-Stv. Lisa Rücker wieder die Kinder in der Innenstadt und war beeindruckt von der hohen Motivation der Schüler und Schülerinnen.

 

 

unknown

 

 

 

 

 

 

zur ersten Seite  vorherige Seite     1 2     nächste Seite (n)  zur letzten Seite (l)
http://www.autofasten.at/