Friday 10. September 2010

Inhalt:

Autofasten in den Medien

Kirchen laden zum Autofasten ab Aschermittwoch in Oberösterreich

Die Katholische und die Evangelische Kirche laden die OberösterreicherInnen in der kommenden Fastenzeit wieder zum bewussten Verzicht auf das Auto ein. Vom Aschermittwoch (17. Februar) bis Ostern sind alle AutofahrerInnen aufgerufen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und beim „Autofasten“ die Fastenzeit hindurch verstärkt zu Fuß zu gehen, Rad zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die oberösterreichischen VertreterInnen der Aktion dokumentierten das Autofasten mit einer Rikschafahrt in der Linzer Innenstadt.

 

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Margit Hauft nennt als Präsidentin der Katholischen Aktion OÖ drei gute Gründe zum Autofasten:
„In der Fastenzeit einfach einen ‚anderen Weg’ ausprobieren, für mich selbst und meinen Lebensstil und ganz wörtlich durch die andere Gestaltung der täglichen Wege.
Der Ohmacht entgegenwirken, die mich lähmen könnte angesichts des sich rasant verstärkenden Treibhauseffekts mit seinen katastrophalen Konsequenzen für die ganze Schöpfung: Jede und jeder von uns kann verändernd wirken!
Spiritualität im Sinne Dorothee Sölles: Wenn ich von Spiritualität spreche, meine ich meine Beziehung zu Gott, die mich zum Handeln treibt! “

Mag. Friedrich Rößler, Pfarrer in der Evangelischen Kirche A. B. und Stellvertreter des Superintendenten meint, dass Gott uns die Schöpfung anvertraut hat, nicht damit wir sie ausbeuten, sondern damit wir sie bewahren. Der Entschluss zum Fasten führt zum Nachdenken über die Prioritäten in unserem Leben: „Was ist für die Lebensqualität wichtig – nicht nur für uns, sondern für alle Menschen, die jetzt und die künftig auf unserer Erde leben?“

„Wenn die katholische und evangelische Kirche in der Fastenzeit zum Autofasten aufrufen, wollen sie das Autofahren nicht grundsätzlich verteufeln. Sie wollen vielmehr die Menschen zum überlegten Gebrauch dieses Verkehrsmittels anregen“, so DI Ernst Huber, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche Oberösterreich: „Der Verkehr verursacht mehr als 1/3 des Ausstoßes von Gasen, die das Weltklima nachhaltig verändern und zur Erderwärmung mit allen negativen Folgen führen. Die Wüstenflächen in den sensiblen Gebieten nehmen stark zu. Das führt in diesen Regionen zu Hungersnöten und Flucht. Diese menschlichen Katastrophen können niemanden, der den christlichen Glauben ernst nimmt, kalt lassen.“

Auch Norbert Rainer vom Klimabündnis, verweist auf den wirksamen Klimaschutz durch das Autofasten: „Beim Autofasten werden die zwei wesentlichsten Erfolgsfaktoren für einen gelungenen Klimaschutz angesprochen! Erstens: Veränderung unseres Mobilitätsverhaltens  - denn 1/3 der österreichischen CO2 Emissionen kommt aus dem Bereich Verkehr.  Zweitens: Veränderung unseres Lebensstils - innehalten, nachdenken, was benötige ich wirklich an materiellen Dingen für ein erfülltes Leben? Daher freut es uns sehr, wieder bei der Aktion dabei sein zu dürfen."


Autofasten ist ..
-  der Versuch, die Zeit von Aschermittwoch 17. Februar bis Karsamstag 3. April 2010 zur Überprüfung der eigenen Mobilität zu nutzen;
- die Anregung, vorhandene Alternativen (Bus, Fahrrad, Füße, Fahrgemeinschaften) neu zu entdecken und auszuprobieren;
-  einen Beitrag zur eigenen Fitness zu leisten und neue Sinneseindrücke zu gewinnen;
-  eine Möglichkeit, gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft mitzugestalten;
-  eine Initiative der Umweltbeauftragten der Katholischen und Evangelischen Kirche Österreichs.

Die Anmeldung erfolgt über www.autofasten.at oder das Sozialreferat der Diözese Linz (0732/7610-3251, sozialreferat@dioezese-linz.at).

Das „Autofasten“ wird österreichweit von den Verkehrsverbünden unterstützt. Angemeldete TeilnehmerInnen können Gratis-Tickets, Natrupädagogische Touren im Natinalparkt Kalkalpen Naturpädagogische Führungen im Salzkammergut oder eine Urlaubswoche gewinnen. Im Vorjahr haben 5.000 ÖsterreicherInen beim „Autofasten“ mitgemacht.

(ej)

 

 

  

 

  

Autofasten Österreich - Steirerin gewinnt Hauptpreis 2010 http://www.graz-seckau.at/pressestelle/pressemeldung.php?we_objectID=20896 Aufruf zum Trauerfasten und zum Erdölhungerstreik angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko http://ht.ly/1SWFH Hier ist es jetzt etwas ruhiger, aber bitte weiterfolgen - in der Fastenzeit 2011 gehts wieder drum das Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. wünscht frohe Ostern! Der VCÖ fragt nach der Zufriedenheit beim Radfahren http://ow.ly/1tAoE Strom aus der Fahrradachse http://ow.ly/1t9I6 RT @sannepoechacker luxus öbb erlebnis: 2. klasse mit steckdose, abteil für mich allein, heizung funktioniert, zug ist pünktlich,... RT @ffm_bike: RT @plepe: Fährst Du lieber am Radweg oder auf der Fahrbahn? Stimm mit! -> http://bit.ly/cTY9CO #fahrrad RT @ig_fahrrad @rk_wien_at Stadt Wien: "fahr_rad_in_wien" - Wiener Radsaison wird eingeläutet: http://bit.ly/bZZCDI Life ist like riding a bicycle http://ow.ly/1rS2a RT @geraldbaeck: Prepare yourself for Earth Hour 2010 with the "Lights Off" Twitter-application. http://lightsoff-earthhour.com #earthhour RT @GuenterGoehler: Heute auch in Österreich - Earth Hour - von 20:30 bis 21:30 - wir setzen ein Zeichen - http://bit.ly/bBqxBD #earthhour VCÖ-Publikation „Öffentlicher Verkehr – Weichenstellungen für die Zukunft" http://ow.ly/1ry2r Tipps für den schnellen Radcheck http://ow.ly/1relz Ergo: Viele Wege führen zum Nahversorger Ergebniss 3: Seit dem 3. Mal nimmt das Leergut die Nachbarin mit dem Auto auf ihrem Weg zur Arbeit mit und lädt es beim Nahversorger aus. Ergebniss 2: Leergut auf 400m transportieren lässt sich mit mäßiger Fitness problemlos bewältigen. Wichtig: Bloss nicht auf den Mund fallen Ergebnisse: Kinderwagen sind ideale vielseitig verwendbare Transportmittel; eine geländegängige Variante macht sich bezahlt. Morgens Kind und Leergut aufgeladen: Sehr zur Unterhaltung der Nachbarschaft vom Lachen bis zum Kopfschütteln. Feldversuch: Leergut mit Kinderwagen zum Nahversorger zurückbringen. Gekaufte vollte Kisten wurden von ihm frei Haus geliefert.
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http://www.autofasten.at/