Montag 24. September 2018

 

 

22.10.2015 / Graz

Warum "System Change, not climate change"?

Es ist, als säßen wir in einem Auto, das mit voller Geschwindigkeit auf eine Klippe zurast. Statt zu bremsen, drücken wir aufs Gas – in der Hoffnung, dass rechtzeitig vor dem Absturz noch eine Brücke gebaut wird oder das Auto zu fliegen beginnt. Oder dass, wenn wir die Augen nur fest zumachen, der Abgrund vielleicht gar nicht da ist.

 

Der Glaube an die menschliche Fähigkeit, durch technische Lösungen das Weltklima so drastisch zu manipulieren, dass wir weitermachen können wie bisher, ist wirklich erstaunlich. Milliarden fließen in die gefährliche Geo-Engineering-Forschung, während Methoden wie Schiefergas-Extraktion oder CO2-Speicherung versprechen, die Klippe noch ein wenig nach hinten zu verlegen, das Ende der fossilen Ressourcen hinauszuzögern, die natürlichen Grenzen zu überlisten. Sowohl Regierungen, internationale Institutionen, Konzerne als auch so manche grüne Parteien und Umweltschutzorganisationen befeuern die Hoffnungen, dass es in Zukunft möglich sei, Wirtschaftswachstum von Ressourcenverbrauch und Treibhausgasausstoß zu entkoppeln. Die Strategie heißt mal „Green Economy“ oder „Grünes Wachstum“, mal „Bioökonomie“.

 

Weitere Infos unter: http://systemchangenotclimatechange.at/

Ich bin bereit zur Veränderung meiner liebgewonnenen Gewohnheiten, vielleicht kann ich damit mehr lebensqualität für mich und unsere Umwelt erfahren. Denn angeblich ist das einzig Beständige der Wandel - die Veränderung
Klaus Allin
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