Montag 23. Oktober 2017

 

 

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24.04.2017 / Graz

Autofasten 2017 erfolgreich beendet

Immer mehr Menschen in Österreich nutzen Autofasten, um sich vermehrt zu bewegen und durch umweltbewusstes Verhalten einen Beitrag zur Verbesserung der Luftsituation zu leisten – Knapp 17.000 waren heuer mit dabei und setzten im 12. Autofastenjahr vor allem auf die Öffis und das Zufußgehen. Auch das Fahrrad kam nicht zu kurz. E-Mobilität und Carsharing werden immer beliebter. Weiters beteiligten sich wieder über 25 Schulen von der VS bis zur HTL an der Aktion „Schulwege autofrei gestalten“.

 

Rund 17.000 AutofasterInnen in Österreich sparten in der Fastenzeit 2017 unglaubliche 10,1 Millionen Autokilometer ein und somit auch rund 2.008 t CO2. Intensiv haben sich heuer wieder Schulen von der Volksschule bis zur HTL am Thema „Schulwege autofrei gestalten“ beteiligt. So gestalteten z.B. zahlreiche Volksschulen in der Steiermark während der Fastenzeit den Schulweg gemeinsam zu Fuß. „So lange es die Umweltsituation erfordert, machen wir weiter“, sind sich Markus Gerhartinger (Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien) und Michaela Ziegler (Projektleiterin Autofasten Steiermark) einig.

 

Die von der katholischen und evangelischen Kirche getragene Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ wurde von Verkehrsverbünden und vielen Kooperationspartnern unterstützt. Rückmeldungen und Erfahrungen der AutofasterInnen wurden mittels elektronischem Fragebogen evaluiert. Der Großteil der Wünsche bezieht sich auf günstigere und attraktivere Verbindungen im öffentlichen Verkehr, sowie auf den Ausbau von Radwegen, nicht zu vergessen die geforderten Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs im städtischen Bereich.  Die AutofasterInnen müssen es wissen: Fortbewegungsmittel Nummer eins während der Aktion waren die Öffis (76 %) sowie das Zufußgehen (79 %), dicht gefolgt vom Radfahren (68 %). Auch Elektromobilität und die Nutzung von Carsharing-Angeboten sind immer mehr im Kommen – der Anteil bei der Elektromobilität stieg von 4 % Nutzung vor der Aktion auf 9 % während der Aktion und beim Carsharing von 1 % auf 5 %.

 

„Wenn jeder nur einen Weg pro Woche nicht mehr mit dem Auto sondern: zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit dem öffentlichen Verkehr oder in Fahrgemeinschaft zurücklegt, ändert sich bereits einiges zum Besseren.“, so Angela L., Autofasterin aus Eugendorf  (Salzburg). Auch Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl (Graz-Seckau) und Superintendent Mag. Hansjörg Lein (Evangelische Kirche Wien) sind sich einig: „Alternativ mobil sein – es ist möglich. Autofasten ist ein Bestandteil eines zukunftsfähigen Lebensstiles.“

 

Die Aktion, die es seit zwölf Jahren in Österreich gibt, ist somit eine nachhaltig wirksame Erfolgsgeschichte. 75 % der Befragten geben an, langjährige Autofasten-UnterstützerInnen zu sein.

Ich fahre jeden Tag 21 km hin und retour zur Arbeit.

Da ich eigentlich aber ein ambitionierter Radfahrer bin werde ich diese Aktion nutzen um nicht nur im meiner Freizeit sondern auch beruflich zu strampeln.

Renate R., Kumberg
Renate Romanov
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/