Samstag 23. Juni 2018

 

 

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24.02.2018 / Graz

Autofasten Start Steiermark 2018

"Wenn du in Eile bist, dann gehe langsam!" (Konfuzius)


Gregor Sieböck, der Weltenwanderer, nahm uns bei der Autofastenstartveranstaltung ein Stück weit mit in seine Welt des Gehens, Staunens und Dankbarsein. Er berichtete von seinem "Heilsam in Bewegung kommen", seinen Abenteuern und Begegnungen mit beeindruckenden Bildern. Autofasten fällt ihm ganz leicht, er besitzt keinen Führerschein und auf die Frage, wie er es geschafft habe, so weit zu kommen, kann er nur antworten: "Ganz einfach ohne Auto!"

 

Sonntagsblatt, Christina Plankensteiner Sonntagsblatt, Christina Plankensteiner Sonntagsblatt, Christina Plankensteiner Sonntagsblatt, Christina Plankensteiner Michaela Ziegler
 

 

Erich Hohl (Pastoralamtsleiter), Hermann Miklas (Superintendent Evang. Kirche Steiermark) und Stadträtin Tina Wirnsberger sind sich bei der Eröffnung einig: Autofasten ist ein Zukunftsprojekt, da es nach wie vor notwendig ist,  Autofahrten einzuschränken, sollte aber möglichst bald zum Auslaufmodell werden -  dann wenn alle ihr Mobilitätsverhalten umgestellt haben.

 

Erich Hohl, Pastoralamtsleiter, Katholische Kirche Steiermark:

„Fasten ist kein Selbstzweck. Die 40 Tage der Fastenzeit sollen für katholische ChristInnen dazu dienen, sich an dem zu orientieren, was unseren Glauben ausmacht. Dazu muss ich meine inneren Schwerpunkte überprüfen. Die dazu notwendige Ausrichtung muss an Gott und den Mitmenschen erfolgen.

Ich darf auch die Grüße von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl überbringen und mich bei allen bedanken, die sich beim Projekt Autofasten in der Organisation und Durchführung engagieren oder – oft schon jahrelang – begeistert mitmachen.

Bischof Wilhelm Krautwaschl:

"Ganz egal, ob wir von der Aktion Familienfasttag, Autofasten oder ,Gerecht Leben – Fleisch fasten' sprechen, allen ist der Aspekt des Teilens gemein. Teilen setzt genau die richtige Dynamik in Gang. Es geht schließlich darum, den Schwerpunkt zu verändern und so Gott und den Mitmenschen stärker in den Blick zu nehmen."

Beim Autofasten kann praktisch jede/r mitmachen und alle profitieren: jene, die mitmachen – aber auch jene, die nicht mitmachen. Autofasten kann als Ganzjahresprojekt oder als Lebenseinstellungs-vorhaben verstanden werden. Autofasten ist kein Allheilmittel und nicht für alle Menschen in allen Regionen der Steiermark gleich gut möglich. Ich empfehle, die Anstrengungen im gesellschaftlichen und politischen Bereich durch den gezielten weiteren Ausbau von Kooperationen und durch Bewusstseinsarbeit weiter zu verstärken.“

 

Superintendent  Hermann Miklas

„Seit 14 Jahren gibt es die Aktion Autofasten, und ich wurde als Vater von Autofasten bezeichnet, Hemma Opis-Pieber als Mutter. Also kann man jetzt von der Pubertät unseres Kindes sprechen. Doch es ist weiterhin eine sinnvolle Aktion, die Zukunft hat.

Wir kennen eine Partnervermittlungsagentur, die damit wirbt, jeden Tag Kunden zu verlieren. Bei der Aktion Autofasten sollte es auch so sein, dass sie Leute verliert, die mitmachen – weil sie ihr Auto verkaufen bzw. weil es gar nicht mehr so notwendig ist, mitzumachen.

Ich möchte mein Auto verkaufen, wenn ich in Pension bin.

Es wäre gut, „Energiefasten“ auch in die Fastenzeit hinein zu verpacken. Das ist ein überschaubarer Zeitraum, in dem man etwas einüben kann, das man dann beibehält und wo man nicht von vornherein sagt, das ist nicht schaffbar.

Jedenfalls wünsche ich unserem Kind eine gute Zukunft, vielleicht weitet sich die Aktion auch noch aus!“

 

Umwelt-Stadträtin Tina Wirnsberger:

„Ich darf heuer das 2. Jahr bei Autofasten dabei sein. Und ich muss sagen, ich bin überwältigt, wie viele Leute bei dieser Aktion dabei sind und mitmachen, auch über die Schüler, die für Autofasten geworben haben.

Zur Frage, ob Autofasten ein Auslaufmodell oder Zukunftsprojekt ist:

Natürlich ist die Aktion Autofasten ein Zukunftsprojekt, weil es um die Natur geht, die unsere Lebensgrundlage ist. Es gefällt mir, dass sie in den Rahmen der Schöpfungsverantwortung eingebettet ist. Damit ist es möglich, die Zukunft unserer nächsten Generationen zu sichern.

Vielleicht wird es einmal eher die Ausnahme sein, mit dem Auto unterwegs zu sein. Und für Situationen, wo man etwas transportieren muss, gibt es das Lastenrad. Wir (das Umweltamt der Stadt Graz, Anm.) unterstützen Sie dabei, welche anzuschaffen. Und wir unterstützen auch die Aktion Autofasten.

Sie können sich freuen, dass so viele Leute am Autofasten teilnehmen. Wir hoffen, dass es einmal überflüssig wird!“

 

Für mich ist die Initiative "Autofasten" eine großartige Aktion die ich auch in meinen Pfarren (bin Pastoralassistentin) sehr bewerbe.

Außer dem Umweltgedanken hat die Aktion für mich persönlich auch einen gesundheitlichen Wert.

Liebe Grüße Inge Dellert
Inge Dellert
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/