Sonntag 21. Oktober 2018

19.04.2018 / Graz

Resümee Steiermark 2018

Das ist die typische „Autofastende“ Person 2018: Sie kommt aus Graz und ist zwischen 51 und 60 Jahre alt, vorwiegend weiblich, langjährige Autofasterin und lebt zu zweit in einem Haushalt mit 1,3 PKWs. Sie nimmt aus Umweltschutzgründen am Autofasten teil und bevorzugt dabei den Öffentlichen Verkehr.

 

Über 8.100 Autofastende in der Steiermark (das sind 46 % aller österreichischen Autofastenden) sparten in der Fastenzeit 2018 im vierzehnten Autofastenjahr in der Steiermark unglaubliche 4,87 Millionen Autokilometer ein und somit auch rund 1.138 t CO2.

 

Intensiv mit dem Autofasten hat sich heuer auch unsere „Fastenfamilie“ aus Deutschlandsberg – Thomas und Astrid Mellak – auseinandergesetzt. Während der Fastenzeit haben sie einen Blog gestaltet und auf die Frage, wie man mehr Menschen zum Autofasten motivieren könnte, meinen sie:

Thomas: „In der Firma hat man für jeden Mitarbeiter die Mobilitätskosten errechnet. Da sind irrsinnige Summen herausgekommen. Ein paar Kollegen sind daraufhin tatsächlich konsequent auf E-Bikes umgestiegen. Aber der Großteil hat sich nicht motivieren lassen. Ich denke bei uns ist das Auto noch immer ein Statussymbol, obwohl viele wissen, dass es anders gescheiter wäre.“

Astrid: „Viele kleine Strecken, manche weniger als einen Kilometer, werden am Land mit dem Auto gefahren. Die Aktion Autofasten könnte einen Anstoß geben, liebgewordene Gewohnheiten zu ändern.“

 

„Autofasten wird in Zeiten von Klimawandel und Feinstaubproblemen weiterhin am Ball bleiben und versuchen, so viele Menschen wie möglich zum Autofasten zu bewegen“, meint dazu Organisatorin Michaela Ziegler.

 

Die von der Katholischen und Evangelischen Kirche getragene Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ wurde vom Steirischen Verkehrsverbund und vielen Kooperationspartnern unterstützt. Rückmeldungen und Erfahrungen der AutofasterInnen wurden mittels elektronischem Fragebogen evaluiert. Der Großteil der Wünsche bezieht sich auf günstigere und attraktivere Verbindungen im öffentlichen Verkehr, sowie auf den Ausbau von Radwegen, nicht zu vergessen die geforderten Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs im städtischen Bereich (Graz). Ebenfalls groß ist der Wunsch nach mutigen Politikern, die mittels regulativen Maßnahmen entschieden und zielgerichtet hin zur sanften Mobilität steuern. Die AutofasterInnen müssen es wissen: Fortbewegungsmittel Nummer eins während der Aktion waren die Öffis sowie das Zufußgehen (75 bzw. 76 %), dicht gefolgt vom Radfahren (61 %). Auch Elektromobilität und die Nutzung von Carsharing Angeboten sind immer mehr im Kommen – der Anteil bei der Elektromobilität stieg von 6 % Nutzung vor der Aktion auf 10 % während der Aktion, beim Carsharing stieg der Anteil von 1 % auf 4 %.

 

Die Aktion, die es seit vierzehn Jahren in der Steiermark gibt, ist somit eine nachhaltig wirksame Erfolgsgeschichte. 79 % der Befragten geben an, langjährige TeilnehmerInnen an der Aktion Autofasten zu sein.

Hallo zusammen,



ich wohne im Bregenzerwald und arbeite im Rheintal. Eine tägliche Strecke von 60 km mit dem Auto (hin & retour).

Seit dem Sommer 2008 nütze ich hauptsächlich die Öffis / Fahrrad für denWeg zur Arbeit, fühle mich nicht nur fitter, sondern habe dazu noch ein sehr gutes Gefühl etwas aktives für die Umwelt zu tun, ein Vorbild zu sein.

Besonders, da ich mit dem Auto ca. 25 min. benötige, mit meiner Öffis-Variante 60 min.

-> der Umwelt zu liebe, denn diese braucht uns nicht, wir aber sie !!!



Beste Grüße

Christof Beier

Fa. Gaulhofer Fenster & Türen, Mäder
Dipl.-Math. (FH Christof Beier
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/