Samstag 23. Juni 2018

Frühlingsfit für Fahrrad & Co

Frühlingsfit für Fahrrad und Co. - inkl. persönliche Mobilitätsberatung

23.3.2012 Nach dem Erfolg des Vorjahres veranstaltete Autofasten zusammen mit dem Betriebsrat des Bischöflichen Ordinariates auch heuer wieder eine Fahrradaktion. Alle Mitarbeitenden, die an diesem Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhren, erhielten für ihr Fahrrad ein kostenloses Service sowie eine Grundwäsche. Auch für eine gesunde Jause wurde gesorgt.

Weiters kam eine Mitarbeiterin von Mobil Zentral* und arbeitete auf Wunsch ganz persönliche Fahrpläne für die ideale Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus.

Wer sein Auto stehen lässt und die Öffis ausprobieren möchte, bekam eine Schnupperwochenkarte für seine individuelle Strecke Wohnort – Firmenort.

 

* Mobil Zentral - für alle Fragen rund um sanfte Mobilität:

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 - 18 Uhr, Samstag: 9 - 13 Uhr
Mail: service@mobilzentral.at
Tel: 050 / 678910
Adresse: Jakoministr.1, 8010 Graz
www.verbundlinie.at
www.busbahnbim.at


 

 Beim Mobilitätstag im Gespräch

 

 

 

NMS/HS Schulschwestern Graz

Auch heuer haben sich wieder SchülerInnen der NMS/HS Schulschwestern aktiv am Autofasten beteiligt. 147 SchülerInnen haben unter der Leitung von Sr. Simona Papst 2793 Schulwege umweltfreundlich zurückgelegt. Dadurch wurden 62.000 Auto-Kilometer und 7310 kg CO2 eingespart. Details zur Auswertung finden Sie hier

 

VS Eggersdorf

Im Rahmen des Schulprojektes "Fit for Energy" haben auch mehrere Gruppen der VS Eggersdorf unter der Leitung der engagierten Lehrerin Sabine Schabler-Urban am Autofasten teilgenommen. Die IKL-Gruppe (Interkulturelles Lernen) erstellte Plakate zum Thema Verkehr. Mit den Sätzen auf den Plakaten haben dann die Kinder beim Lesefördern gearbeitet. Außerdem hat die Informatik-Gruppe bei der Nachmittagsbetreuung einen BLOG (Internet-Tagebuch) zu diesem Thema erstellt. In Kooperation mit dem Bundesministerium wurde ein Fragebogen erstellt und alle Klassen befragt, wie die Kinder den Schulweg bestreiten. Seitdem stehen vor dem Schulhof Scooter und wieder mehr Fahrräder. Weiters werden gerade eine Radiosendung und ein Film vorbereitet, wo die Kinder ganz allgemein über das Schulprojekt berichten. Selina hat dafür ein eigenes Segelfahrzeug entwickelt.

 

Diashow:

 

VS Heiligenkreuz am Waasen

Seit Beginn der Fastenzeit läuft eine besondere Aktion an der VS Heiligenkreuz am Waasen. Ausgehend von den Aktion Autofasten und der Aktion des Landesschulrates für das Schuljahr 2011-12 unter dem Titel „Klimafit“ möchten auch viele Mädchen und Buben etwas für einen gesunden Lebensraum machen. Einige Kinder gehen zu Fuß in die Schule. Kinder, die mit dem Schulbus zur „Arbeit“ kommen, versuchen die Familie zu motivieren, auf Autofahrten zu verzichten. Eine weitere Möglichkeit, das Klima zu schützen, ist, das Auto bei Einkäufen zentral im Ort abzustellen und die Geschäfte hintereinander zu Fuß zu besuchen. Unsere Tagesschulbetreuerin, Frau Brigitte Tieber, hat uns für den Pausenraum ein großes Baumgerüst (1,8m x 1,5m) aus Naturpapier gestaltet. Jedes Kind und jeder Erwachsene, das/der sich an eine der „Autofasten - Klimafit“-Ideen hält, darf dafür ein kleines grünes Blatt ankleben. Tag für Tag. Tat für Tat. Was soll ich sagen? Unser Baum wird grün. „Es grünt so grün, wenn süch vüle Schüler mühen...“. Damit sind sie Vorbilder für so manche Erwachsene.

An sich haben alle 138 Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen, der Direktor und die Eltern unserer Kinder die Möglichkeit, ihr Scherflein beizutragen. Manche sind sehr eifrig, andere wollen immer wieder motiviert werden

Die Fotos zeigen den Baum zu Beginn und am 21. Mai. Bis zum Schulende werden wir bestimmt einen stattlichen Schattenbaum haben, unter dem sich gut rasten lässt.

 

   

 

VS Semriach

Christian Hollegger, Lehrer an der VS Semriach, berichtet über das Projekt Autofasten: "In unserer Schule haben die Kinder aller 8 Klassen 40 Tage lang versucht andere Alternativen, als den Transport mit dem Auto, zu finden. Auch alle Lehrerinnen und Lehrer waren von dieser Art zu fasten von Anfang an begeistert und haben mit den Kindern bereits zu Beginn des Projekts die Bedeutung dieser Aktion besprochen und diskutiert. Täglich wurde im Unterricht eine kleine Diskussionsrunde über die bereits gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse der Kinder zum Thema "Autofasten" abgehalten. Wir konnten beobachten, dass sich die Kinder im Laufe der Aktion immer mehr für dieses Thema interessierten und sich gegenseitig motivierten."

 

Schülerinnen und Schüler der VS Semriach mit den ausgefüllten Mitmachbäumen

 

VS St. Michael ob Leoben

Alle acht Klassen haben sich von der Aktion Autofasten begeistern lassen. Die Kinder waren sehr bemüht, den Schulweg zu Fuß zurückzulegen und besprachen untereinander, wenn es manchmal nicht möglich war. Auch zuhause wurde das Autofasten zum Thema und viele Eltern gingen auf die Vorschläge ihrer Kinder ein.

Lehrerin Ingrid Gsaxner mit SchülerInnen der VS St. Michael

 

 

Immer wieder erreichen uns Berichte über Aktivitäten und Erfahrungen von Autofaster/innen. Wir danken herzlich dafür und stellen sie im Lauf der Fastenzeit hier vor: 

 

  • Ich bin ganzjähriger Autofaster. Meine Wege im Umkreis von ca. 5 km lege ich ausschließlich mit dem Fahrrad (bei extrem schlechtem Wetter zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln) zurück. Damit spare ich jährlich ca. 2000 km städtische Autofahrten. Pinter Manfred, Graz
  •  Hallo zusammen! Ich finde es toll, hier Bewußtsein zu schaffen. Für meinen Teil versuche ich jede unnötige Fahrt zu vermeiden - das gilt  das ganze Jahr!
  • Gerade daher ersuche ich hier die Aufmerksamkeit auch auf ein, für mich perverses Phänomen zu lenken. Motorradfahren/rasen wird ja geradezu in allen Medien verherrlicht! Gerade hier wird absolut sinnlos Co² und jede Menge Lärm und Unfälle produziert.  Ganze Landstriche, vor allem Bergregionen wird jede Lebensqualität durch den Lärmterror genommen. Hier ist jeder Auspuff, jede Geschwindigkeit "erlaubt". Sogar die Polizei beteiligt ganz gerne mal an so einem kleinen Straßenrennen! Warum schauen hier alle weg! Peter Schuster, St.Oswald
  • Ich will diese Aktion bestmöglich unterstützen und das Auto im Carport lassen!
  • Der Arbeitsweg wird sowieso täglich mit dem Rad bewältigt. Heissl Katharina, Graz
  • Hallo! Autofasten ist eine gute Idee. Ich fahre mit dem Zug schon das ganze Jahr von Lieboch nach Lannach zu meiner Dienststelle in der Volksschule.
  • Wir haben heuer das Projekt, von euch ausgeschrieben: Wir für die Erde- die Erde für uns. Aus diesem Grund werde ich noch bewusster das Auto stehen lassen und zu Fuß gehen (oder mit dem Zug fahren). Maria Pitsch, Lieboch
  • Ich fahre jedes Jahr zw. Oktober und Mai überwiegend mit der Bahn von Weiz nach Graz. Dazu lege ich täglich meist 4x15 min Fußweg zurück um zum nächsten Bahnhof zu kommen. Dienstreisen lege ich überzeugt bevorzugt mit der Bahn zurück, wobei es Destinationen auch in Österreich gibt, welche sehr schwer zu erreichen sind.
  • Im Jahr habe ich zw. 5 und 8 Fernreisen, meist mit Nachtzügen, leider ist das Angebot von Graz aus nur nach Zürich 'winzig'. Starten muss man dazu i.A. immer ab Wien. Es könnten Kurswagen via Bischofshofen nach Deutschland und NL schon Sinn machen. Diese kann man mit dem EN Zürichsee bis Bischofshofen ja gemeinsam führen! D.h. eine gemeinsame Abfahrt 22:25h ab Graz. Frankfurt-Köln-Hamburg wären interessante Strecken.
  • Flugreisen sind für mich eher wirklich unerwünscht. In den Urlaub fahre ich immer mit der Bahn, z.B. nach Ober- und Süditalien, bzw. nach Bad Gastein in den Bergen. Das steirische S-Bahnangebot ist gut, nur die S31 nach Weiz am Sa Nachmittag nicht vorhanden, am So auch fast nix, und nach 8:15h von Graz auch nicht möglich. S.Bahn bedeutet auch in verkehrschwachen Randzeiten einen Takt anzubieten. Kleinhappl Markus, Graz
  • Ich wohne nur rund 1 km von meinem Arbeitsplatz entfernt und meide das Auto meistens - auch für Privatfahrten. Im Sommer bin ich mit dem Fahrrad unterwegs.
  • Daher fahre ich nicht nur in der Fastenzeit weniger mit dem Auto, sondern das ganze Jahr, aber besonders im Sommer. Tropper Johann, St. Stefan
  • Ich fahre mit den Öffis zur Arbeit, wenn es noch ein bisschen wärmer wird,  mit dem Rad, in der Früh ist es einfach noch zu kalt. Tagsüber gehts mit dem Rad zum Einkaufen, zur Freundin, ins Solarium..... Klappt ganz gut. Raumberger Claudia, Graz
  • Ich finde diese Aktion sehr gut und möchte auch einen (dauerhaften) Beitrag leisten.
  • Meine gefahrene Strecke im Monat ca.1400 km, ich möchte um 30% (700 Km/in 6Wo) weniger Km zurücklegen. Einsparung durch weniger Autofahren, kurze Strecken zu Fuß oder Rad, einkaufen mit Rad, bei Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel (am Land begrenzt), Fahrgemeinschaften... Gustav Portugal, Wildon
  • Ich besitze ein Auto, lege aber fast alle Wege per Rad oder Öffis zurück, auch für's Einkaufen. Bloß für schwere Transporte, Familienurlaube oder gelegentliche Sonntagsausflüge benützen wir das Auto. Gäbe es mehr und bessere Car-Sharing-Angebote, würden wir gar kein eigenes Auto mehr brauchen. Die Aktion Autofasten ist eine wichtige Initiative zur Bewusstseinsbildung! Radfahren und Öffis gehören viel besser gefördert, dann könnten sicher mehr Menschen auf diese lebens- und umweltfreundlichen Alternativen umsteigen. Greilberger Monika, Graz
  • So, nun ist es soweit. Der erste Tag ohne Auto. Bin bereits mit den Öffis unterwegs. Ich werde mein Auto für die gesamte Zeit nicht benutzen. Schagerl Manfred, Graz-Andritz
  • Ich fahre jeden Tag 2,5 Stunden mit dem Zug, und "spare" mein Auto. Und das nicht nur in der Fastenzeit, sondern das ganze Jahr. Wicher Katharina, St.Martin i.S.
  • Hallo, ich arbeite schon länger im Umweltbereich und kann dieses Projekt daher nur unterstützen. Heute habe ich im Radio gehört, dass man als jemand, der selbst gar kein Auto hat, nicht nur ebenso mitmachen darf, sondern auch soll - also ...
  • Auf jeden Fall wünsche ich dem Projekt weiterhin viel Erfolg !!! Susi Grotti, Graz-Andritz
  • Finde ich eine tolle Aktion, weiter so!!! Ein Leben mit mehr Klimabewußtsein! Ussar Reinhard, Graz
  • Ich finde Autofasten ist eine sehr gute Idee. Ich fahre wöchentlich mit dem Auto nach Kaindorf (ca. 10km) und dann mit dem Bus ach Graz, muss also keinen (teuren) Sprit kaufen und die lästige Parkplatzsuche entfällt. Autofahren ist toll - aber man sollte es in Maßen genießen. Hirt Florian, Pöllauberg
  • Obwohl ich ein Auto besitze, lege ich alle meine Wege für Erledigungen zu Fuß zurück und nutze um in die Arbeit zu gelangen die Möglichkeit einer Fahrgemeinschaft oder die öffentlichen Verkehrsmittel. Hödl Lisa, Graz
  • Ich brauche mit den Öffis fast eine stunde in die arbeit...mit Auto wären es nur 15 min! klar ist das ein großer unterschied, aber ich mach es gern- der Umwelt zuliebe :) Hecher Bianca, Graz
  • Ich fahr immer mit dem Rad, weil ich mein Rad so mag. Kati Leinfellner, Graz
  • Fahre seit Anfang d. Jahres so oft wie möglich mit dem Zug. Zoissl Andreas, Krottendorf
  • Autofasten ist eine sehr gute Idee, die wir schon jahrelang nach Möglichkeit umsetzen - v.a. durch Umstieg auf das Fahrrad, Christoph Sippel, Pöls
  •  Autofasten - eine wesentlich weitreichendere Aktion als der bei uns bekannte "autofreie Samstag" in der Region Ulm: 

 

Beruflich ist es in vielen Fällen nicht möglich, auf das Auto zu verzichten. Termine, eilige Lieferungen ( z.B. im Gesundheitsbereich ) erfordern den Einsatz des Autos, da die Ziele teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer bzw. zeitraubend erreichbar sind.

Anders stellt sich die Situation privat und im Nahbereich dar, hier ist es mir gelungen durch den Einsatz des Fahrrades die Kilometerleistung meines Autos auf ca. 30% zu reduzieren. Hier kann mich nur - aus Sicherheitsgründen - Schnee bzw. Glatteis am Einsatz des Fahrrades hindern. Der Radius meiner Fahrten liegt im täglichen Bereich bei 15-20 km. Meine jährliche Fahrleistung mit dem Fahrrad, inklusive Einkäufen, beträgt ca. 4500 km bei einem Alter von jetzt 69 Jahren.

Ich habe mit Interesse von den Aktionen des "Autofasten" gelesen und wünsche weiterhin viel Erfolg. (Manfred, Ulm/Deutschland)

Die Idee finde ich gut, weil bereits bewusste Autofaster bestätigt werden und andere erneut einen Impuls bekommen das Auto öfter stehen zu lassen. Zu Fuß, per Rad oder Bus kann das Gefühl der Isolierung aufheben - Begegnung wird viel eher möglich, Aggression und Stress werden stark gemindert. Es ist wohl ganz starkes Umdenken gefragt - in dieser schnelllebigen Zeit nicht so einfach ... da ein Termin, hierhin-dorthin... die Fragen: "Was ist für jeden einzelnen von uns wesentlich? Was will ich hier, in meinem Körper - >Tempel meiner Seele<, was will ich hinterlassen und was mitnehmen, wenn ich wieder gehe? Unsere Seele braucht zur Entfaltung vorallem die Stille, die Frische, die freudvolle, energiebringende Bewegtheit durch den eigenen Körper.

lgKlaudia
Klaudia Ahrer
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/