Mittwoch 20. Juni 2018

Autofasten gewinnt VCÖ Mobilitätspreis Steiermark

5.9.2013 Die Vielfalt der Mobilität wird auch durch den diesjährigen Gewinner des VCÖ-

Mobilitätspreis Steiermark gefördert: Die Aktion Autofasten hat mit dem Projekt

„Autofasten Plus“ gewonnen. Der VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark wird vom VCÖ in

Kooperation mit dem Land Steiermark und dem ÖBB-Postbus durchgeführt und vom

Verkehrsverbund Steiermark und der Energie Steiermark AG unterstützt. 42 Projekte

wurden beim VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark eingereicht.

Landesrat Gerhard Kurzmann, VCÖ und ÖBB-Postbus überreichten den VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark an die Initiatorin von Autofasten Hemma Opis-Pieber und die Projektkoordinatorin Michaela Ziegler.

 

Von links nach rechts: Markus Gansterer (VCÖ – Mobilität mit Zukunft), Landesrat Gerhard Kurzmann, die Gewinnerinnen Hemma Opis-Pieber und Michaela Ziegler (Aktion Autofasten), Erich Hohl (KA-Generalsekretär), ganz rechts Erwin Kletz (ÖBB-Postbus)
Fotocredit: steiermark.at/Jammernegg

 

Autofasten PLUS wurde heuer gestartet und verlängert die Aktion auf das gesamte Jahr. Ziel der Initiative ist zumindest ein fixer autofreier Tag pro Woche. Bereits rund 200 Steirerinnen und Steirer machen bei der Initiative mit. Die neue Projektleiterin von Autofasten Michaela Ziegler berichtet von den Rückmeldungen:  „ Auch wenn der Aufkleber freiwillig ist, erfüllt er doch seinen Zweck. Er funktioniert wie ein „psychologischer Hemmschuh“ gegen die automatische Autonutzung.“

 

VCÖ Presseinformation zum download

Video zum Projekt und zur Preisverleihung hier (Videoportal Land Steiermark)

 

Ich möchte mich bei den Verantwortlichen und auch Unterstützern dieser Initiative sehr herzlich bedanken, da ich es als sehr wichtig finde sich diesem Thema anzunehmen.

Leider macht mich dieses Thema auch sehr unrund, da mich so manche Entwicklung sehr beunruhigen.

Ich denke da an alle Katastrophen: Überschwemmungen, Beben und anderes, an denen wir mit unsrem Verhalten oftmals sehr viel beitragen und vieles selbstverschuldet ist.

Und dennoch läuft alles weiter, wie gewohnt, die Leute fahren kurze Strecken mit dem Auto, sitzen hauptsächlich alleine drinnen, nützen das Auto um am Bahnhof ihre Runden zu drehen, cool zu sein und anzugeben.

Das ärgert mich so sehr, dass ich's gar nicht beschreiben kann.



Und dann - auch wenn's nicht daher passt - gibt's die Leute, die jeden Tag bei jedem Wetter mit dem Radl zum Bahnhof fahren und am Morgen am Weg zum Rad ihr Rad nicht mehr vorfinden, weil's wer in der Nacht gestohlen hat.

Es passt wirklich nicht hundert pro her, aber dennoch denk ich mir, ist es einfach eine Unverschämtheit das überhaupt zu tun und generell empfinde ich es auch so, dass das Entgegenkommen bzw. die Toleranz von Autofahrern gegenüber Radfahrern ziemlich gering ist.



Ich hoffe, nun nicht die Länge gesprengt zu haben und zu negativ gewesen zu sein, aber das sind Themen, die mich in diesem Zusammenhang beschäftigen.



Danke an alle, die sich um unsere Umwelt Gedanken machen und sinnvoll mit ihr umgehen!!
Carola Thier-Grasböck
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/