Mittwoch 25. April 2018

21.05.2014 / Graz

Autofasten Gewinnübergabe

Die Ergebnisse von „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ 2014 wurden am 20. Mai im Rahmen eines Dankefestes und der Gewinnübergabe im Bischöflichen Ordinariat in Graz präsentiert. Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz, Superintendent Hermann Miklas, Landtagsabgeordneter Peter Samt und Stadträtin Lisa übergaben die Autofasten Preise 2014 (Urlaube am Bauernhof, Schuhe von VegaNova, ein e-bike Wochenende und Vorteilscards der ÖBB). 

 

Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz sieht in der Aktion Autofasten eine gelungene Kombination aus Glaube und Leben, die auf vielen Ebenen Kooperationen ermöglicht. Superintendent Hermann Miklas, persönlich ein begeisteter Bahnfahrer, unterstrich das Fasten als ein Erlebnis, wie „weniger mehr sein kann“. Sowohl  Stadträtin Lisa Rücker als auch Landtagsabgeordneter Peter Samt sehen den Vorteil von Autofasten, im Gewinn an persönlicher Freiheit. Die Politik sei gefordert, Wahlfreiheit für die individuelle Mobilität zu ermöglichen und dazu sei eben Geld in die Hand zu nehmen, so Samt. Stadträtin Rücker stellte den Vergleich an, wie viel Raum Autos rauben. In Österreich wisse man sehr wohl um ökologische Dimensionen Bescheid, sei aber ein „Ja-aber-Sager“ und verhindere radikalere Schritte, um die Chancen für eine lebenswerte Zukunft für die Nachkommen zu erhalten.

 

Rund 60 Prozent der über 7.600 steirischen Autofastenden fordern von der Politik (Stadt und Land) mehr Mut zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik im Sinne eines umfassenden Mobilitätspaketes. Zum Mobilitätspaket zählt unter anderem: Ausbau, bessere Taktung und günstigere öffentliche Verkehrsmittel; quantitativer und qualitativer Ausbau der Radwege; wirkungsvolle Feinstaubmaßnahmen wie autofreie Tage, Verkehrsberuhigung, Fahrverbote; Förderung von Fahrgemeinschaften; Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung; Ökologisierung von betrieblichen Förderungen und Pendlerbeihilfen.

 

Die Organisatorin der ökumenischen Aktion Autofasten, Michaela Ziegler ist sich sicher: „Die Autofastenden in der Steiermark gehen den richtigen Weg! Sie tragen nachhaltig zur Verbesserung der Luftqualität bei.“  So wurde bereits die Idee „ein autofreier Tag / Woche (Autofasten PLUS)“ umgesetzt. 290 Personen lassen in der Steiermark ab sofort an einem – mit einem Aufkleber gekennzeichneten – Tag pro Woche ihr Auto stehen. Dieses „Experiment mit Retro-Charme“ läuft das ganze Jahr!

nicht nur autofasten wäre für mich sehr wichtig,

weil die natur mich interessiert und nicht nichtig.

mit dem rad könnt' ich viel unternehmen,

würde mich damit auch nicht schämen.

nur im büro, da fängts schon an,

leider keine duschmöglichkeit, daher ich nicht kann.

so werd ich wohl oder übel es in meine freizeit halt nehmen und dort dann meine muskel trainieren, brauch mich nicht schämen.

aber das ziel muss es doch immer bleiben,

für alle muss sich das fasten rechnen nicht nur zum eigen.

wir, das muss der grundsatz sein und nicht der egoismus und nur "du" allein.

das ziel ist hoch, aber mit gutem willen, kann mann und frau das auch erzielen.
Max Kriso
image
Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://autofasten.at/