Sonntag 21. Oktober 2018

16.03.2016 / Graz

Mut der Grazer Politiker gefordert

Im Grazer Gemeinderat wird morgen ein Bericht zur Lage der Stadt in Sachen Feinstaub und Stickstoffdioxid präsentiert. Auch über Maßnahmen wird man morgen diskutieren. Das Autofasten Team ermutigt heute in einem Schreiben die PolitikerInnen dazu, endlich die langjährigen Forderungen der AutofasterInnen ernst zu nehmen und Maßnahmen zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs zu setzen, den ÖV günstiger und attraktiver zu gestalten und in den Radverkehr zu investieren. 

 

Stadträtin Lisa Rücker und GR Karl Dreisiebner lassen den AutofasterInnen ausrichten:

 

"Liebe AutofasterInnen!

Erst einmal Danke für Ihren aktiven Beitrag zu einer umweltfreundlicheren und ihr Bekenntnis zu einer an den Bedürfnissen der Menschen orientierten Stadt!

Danke auch für die Reaktion auf den heutigen Artikel. Ich werde Sie gerne über die Diskussionen am Laufenden halten. Morgen kann man/frau dieser Diskussion in der Gemeinderatssitzung und den Beiträgen der einzelnen Rathausfraktionen dazu auch direkt beiwohnen. (Beginn der GR-Sitzung ist um 14 h)

Mit freundlichen Grüßen!

Lisa Rücker"

 

"Sehr geehrte Frau Dr.in Ziegler,
sehr geehrte Damen und Herren,
ich darf mich ausdrücklich für Ihre unterstützende und motivierende Email an uns GemeinderätInnen der Landeshauptstadt Graz bedanken!
Und ich möchte gar nicht verhehlen, dass ich mich über den Rückenwind, den Sie mit Ihrem Schreiben mit entfachen, sehr freue!
Auch ich persönlich hoffe sehr, dass Gemeinderat und Stadtregierung nun endlich die ´großen´ Schritte hin zu den Zielen angehen, um eine Stadt mit mehr Lebensqualität, mit mehr Verkehrssicherheit, mit mehr Raum für Menschen (statt nur viel Verkehrsraum für KFZ) und v.a. mit einer nicht krankmachenden Luft zu ermöglichen. Dass die von mir in aller Kürze aufgezählten sozialen und ökologischen Verbesserungen in unserer Stadt nur mit einer nennenswerten Reduktion des Autoverkehrs und mit deutlichen Verbesserungen der Infrastrukturen für die steigende Anzahl der sanft mobilen GrazerInnen funktionieren wird, sehe ich wie Sie.
In gespannter Erwartung des Verlaufs der morgigen Gemeinderatssitzung und mit den besten Grüßen
Karl Dreisiebner"
Ich unterstütze die Aktion, indem ich mit der Jahreskarte die öffentlichen Verkehrsmittel benutze. Meine Frau beantragt momentan sogar ebenfalls eine Jahreskarte, um ihre Mutter im Heim regelmäßig ohne Auto besuchen zu können.
Ernst Berger
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
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