Donnerstag 30. März 2017

  

Autofasten Heilsam in Bewegung kommen 2017

Was ist "Autofasten- Heilsam in Bewegung" kommen?

 

Die Aktion "Autofasten- Heilsam in Bewegung" ist eine Initiative der Umweltbeauftragten der Katholischen und Evangelischen Kirche Österreichs, die dazu aufruft, das eigene Mobilitätsverhalten in Richtung Nachhaltigkeit zu gestalten, um auch den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu erhalten.

Es geht darum, in der Fastenzeit (vom 1. März bis 15. April 2017) umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternativen zum Autofahren auszuprobieren, d.h. gar nicht oder deutlich weniger Auto zu fahren und stattdessen Bahn, Bus, Fahrrad, Füße, Fahrgemeinschaften etc. zu nützen.

 

 

Gedanken zum Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen 2017

 

Das rechte Maß

Stärker als in früheren Zeiten werden wir heute daran erinnert, dass es für diese Welt und für unsere Kinder nur dann eine Zukunft gibt, wenn wir wieder lernen, Maß zu halten, zufriedener zu sein. Die Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ soll zum Nachdenken über den eigenen Lebensstil anregen, neue Lebensqualität und Umweltbewusstsein erfahrbar machen sowie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wer maßvoll lebt, der kann gut leben. Maß halten im Essen, Trinken, Fernsehen, in der Arbeit, in der Mobilität, bei Unterhaltungen usw. Es ist wichtig, im eigenen Leben zu entdecken, wo etwas aus dem richtigen und guten Maß geraten ist. Die Fastenzeit lädt ein, sich wieder dem rechten Maß anzunähern.

Wer seine Ansprüche zurückschraubt und Verzicht übt, gewinnt. Die Fastenzeit will nicht die Freude und Lust am Leben klein oder kaputt machen, sondern zu einer tieferen Freude und mehr Lebenssinn hinführen. Sie will helfen, dass der Mensch gewinnt.

Ich lade Sie herzlich dazu ein, Ihren konkreten und persönlichen Beitrag dafür zu leisten. 

Diözesanadministrator Mag. Jakob Bürgler

 

 

Steigende Mobilität gehört zu einem modernen Leben dazu. Mobilität kann Menschen miteinander verbinden und das Miteinander über weitere Strecken hinweg fördern. Aber sie kann auch den Druck und die Anforderungen im Arbeitsleben erhöhen. Autofasten – ein bewusster Umgang mit der eigenen Mobilität bis hin zum Verzicht auf das eigene Auto – führt zu einer Entschleunigung der Mobilität und damit zu einer Rückkehr zu mehr Lebensqualität. Aufatmen kann die Seele und nicht zuletzt auch die Umwelt.

Mag. Olivier Dantine, Superintendent der Evangelischen Kirche für Salzburg und Tirol

 

Das Auto in der heutigen Zeit ist kein Luxus, sondern vielmehr das Verlangen der Gesellschaft. Die Herausforderung sich vom Auto zu trennen ist groß, allerdings liegt die Herausforderung in der Gesellschaft mit dem Umdenken zu beginnen mit Autofasten. Wie können wir unseren Beitrag dazu beitragen, die uns von Gott gegebene Natur zu schützen? So wie wir mit allem um uns umgehen, so kommt es an uns selbst zurück! Für solch eine bereitschaft des Verzichtens kann man absolut sagen: "Wer es bis zum Ende vollzieht, der wird die Erlösung erhalten."

Pfarrer Aleksandar Stolic, Serbisch Orthodoxe Kirche

 

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Positives Beispiel: Auch im Winter 2016/17 mit den Öffis zu den Skitourenzielen im Großraum Innsbruck, Tiroler Oberland und Tiroler Unterland

 

Österreichweit werden über 70 % der Freizeitaktivitäten mit dem PKW durchgeführt, wodurch nicht selten Täler und Orte einem großen Verkehrsdruck ausgesetzt sind. Der Alpenverein Innsbruck hat es sich zur Aufgabe gemacht, die TirolerInnen und Tiroler verstärkt für eine umweltfreundlichen Fahrt in die Berge zu gewinnen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dazu legt der Alpenverein Innsbruck nun bereits zum 8. Mal die umfassende Broschüre „Skitouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Großraum Innsbruck, Tiroler Oberland und Tiroler Unterland“ für den Winter 2016/17 auf. Das zunehmende Interesse der Freizeitsuchenden, die immer häufiger Bus und Bahn für die Anfahrt zu den Tourenzielen wählen zeigt, dass die Investitionen der Verkehrsbetriebe zur laufenden Verbesserung des öffentlichen Verkehrsnetzes Früchte tragen. 

Pressetext Öffi- Broschüre 2016/17

 

 „Es gibt Formen der Umweltverschmutzung, durch die die Menschen täglich geschädigt werden. […] Dazu kommt die Verschmutzung, die alle schädigt, aufgrund des Verkehrswesens …“ (aus LS 20). „In einigen Ländern gibt es positive Beispiele von Erfolgen bei der Umweltverbesserung, wie […] Fortschritte in der Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und anderes. Diese Aktionen lösen nicht die globalen Probleme, bestätigen jedoch, dass der Mensch noch fähig ist, positiv einzuschreiten.“ (aus LS 58) 

 

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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/