Donnerstag 21. Juni 2018

  

Rückblick 2014

GEDANKEN zum Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen 2014

 

Die Bewahrung der Schöpfung und die Sorge um unsere Lebensräume gehören zu den Zeichen der Zeit. Das ökologische Bewusstsein wächst. Freilich gibt es auch viel Resignation. Was ist denn schon das Handeln des Einzelnen? Wer sind die Täter in der ökologischen Krise? Die Verpestung der Umwelt, die Ausplünderung der Energiequellen ist das Werk von jedem und niemandem. Jeder muss bei sich anfangen, sagen die einen. Es geht nichts weiter, die Entscheidungen fallen anderswo, sagen die anderen.

Unsere Grundeinstellung der Natur und den Dingen gegenüber soll geprägt sein von Dankbarkeit, von Freude an der Schöpfung, von der Fähigkeit zu staunen und die guten Gaben Gottes zu genießen. Die ökologische Verantwortung ist Bestandteil unseres Glaubens. Die Kirche - als Institution und als Gemeinschaft – hat hier eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Ich lade Sie herzlich dazu ein, mit der Initiative „Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen 2014“ Ihren konkreten und persönlichen Beitrag dafür zu leisten.

Bischof der Diözese Innsbruck Dr. Manfred Scheuer

 

Für viele Menschen erscheint das Fahren mit dem eigenen Auto unverzichtbar, und jeder Versuch einer Begrenzung des Individualverkehrs wird als Infragestellung des eigenen Lebensentwurfes, und damit als persönlicher Angriff verstanden. Und doch zeigen sich immer deutlicher die Folgen des zunehmenden Verkehrs und gleichzeitig auch die Grenzen des motorisierten Individualverkehrs: Belastung durch Schadstoffe und Lärm, Verkehrskollaps in den Städten und nicht zuletzt der Klimawandel.

Beim Autofasten geht es aber nicht um eine moralische Verurteilung all derer, die ein Auto benötigen. Sehr wohl geht es um die Bewusstmachung der Grenzen und der Folgen des Autoverkehrs. Wer sich am Autofasten beteiligt, nimmt sich selbst zurück und lässt dadurch auf den Straßen Raum für gesündere und umweltfreundlichere Mobilität.

Superintendent der Evangelischen Kirche für Salzburg und Tirol Mag. Olivier Dantine

 

 

 

 

VERANSTALTUNGEN

13. März 2014- KinoheldInnen und StadtbewegerInnen

Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen

Impro-Theater und Weltcafe am Donnerstag, 13. März 2014, 18.30 Uhr

 

„Theater“ im Straßenverkehr: Konflikte, dramatische Ereignisse, der Stillstand im Stau. Damit hat niemand Freude. Mobilität im Improvisationstheater aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten ist da schon verlockender, macht Spaß und regt zum Mitmachen an. Pointierte Anstöße zum Fortbewegungsverhalten sind der Auftakt für den Impuls zu Radroutenplänen der Stadt Innsbruck. Bevor Sie sich dann nach Art des Weltcafes ins Gespräch mit den Sonja Pitscheider und Helmut Krainer kommen, bringt die Theatergruppe Sie noch einmal ordentlich in Fahrt.

 

ReferentInnen: Mag.a Sonja PITSCHEIDER, 1. Vizebürgermeisterin der Stadt Innsbruck; Mag.a Danja AUSSERHOFER mit Team, Koordinatorin der Impropheten_innen und Helmut KRAINER, Radkoordinator der Stadt Innsbruck

 

Eine Veranstaltung des Fachreferats Schöpfungsverantwortung im Rahmen der Aktion „Autofasten 2014 – Heilsam in Bewegung kommen“ mit dem Land Tirol, der Stadt Innsbruck und dem VVT

Diese Kooperation ermöglicht es uns die Veranstaltung kostenfrei anzubieten.

 

15. April 2014 – Begegnungswanderung

Heilsam in Bewegung kommen

Vorösterliche Besinnungswanderung am Dienstag, 15. April 2014, 8.15 – ca.17.30 Uhr

 

Heilsam in Bewegung kommen heißt das Motto der vorösterlichen Besinnungswanderung von St. Martin in Gnadenwald zum Innsbrucker Dom. Kurz vor Ostern wollen wir innehalten und Abstand nehmen zum Alltag. Das erste Teilstück bietet in der Landschaft angeordnete Impulse, die uns Josef Leitner, Mitinitiator des Besinnungsweges St.Martin- Absam, näherbringt. Nicht nur seine Erzählungen regen zum Hinschauen und Aufhorchen an, sondern weitere einprägsame Texte lassen uns geistig in Bewegung kommen. Zeiten des Schweigens wechseln mit Zeiten für geselligen Austausch. Die Besinnungswanderung lädt ein zur Begegnung und zum ins Gespräch kommen mit den anderen und letztlich auch mit Gott. Dazu machen wir uns auf den Weg.

 

Begleitung: Dipl. Päd. Josef LEITNER, Initiator Besinnungsweg St.Martin-Absam; Hermann MUIGG-SPÖRR, Pilgerwegbegleiter, Bischofshofen/Steinach a.Br. und Mag.a Daniela SOIER, Fachreferat Schöpfungsverantwortung, Innsbruck

 

Beitrag: EUR 10,-

Treffpunkt: Kloster St. Martin in Gnadenwald

Anreise:

Bus Linie 4 ab IBK Hauptbahnhof 7.00 Uhr/ 7.15Uhr bis Hall i.T. Milserstr. (an 7.10 Uhr/ 7.25 Uhr/ 7.40 Uhr), Bus Linie 8370 ab Hall i.T. Milserstr. 7.47 Uhr bis Gnadenwald St.Martin (an 8.02 Uhr)

Anmeldung: unter hdb.kurse@dibk.at erforderlich bis Dienstag, 8. April 2014

Mitzubringen: der Jahreszeit entsprechende Kleidung und eigene Verpflegung

 

Eine Veranstaltung des Fachreferats Schöpfungsverantwortung mit der Abteilung Gemeinde im Seelsorgeamt der Diözese Innsbruck, Fachbereich Tourismuspastoral im Rahmen der Aktion „Autofasten 2014 – Heilsam i

Ob Klimawandel, schlechte Luft od. Feinstaub,

es wird höchste Zeit, dass ein jeder auf unsere Umgebung schaut.

Mit Autofasten tu ich der Umwelt gutes

dass macht mich frohen Mutes,

aber auch ich lebe damit sehr gesund

bewege mich viel u. mein Bauch ist nicht mehr so kugelrund,

die ganze Familie macht jetzt schon mit

und hält sich mit dieser Aktion sehr fit,

über keine hohen Spritpreise muss ich mich mehr ärgern,

ich hoffe es machen viele wie wir mit, um diese tolle Aktion zu fördern.
Bettina Kapser
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/