Mittwoch 17. Januar 2018

  

Rückblick 2015

Autofasten Heilsam in Bewegung kommen

Lebensqualität durch bewusst alternatives Mobilitätsverhalten

von Aschermittwoch bis Karsamstag (18. 2. – 4. 4. 2015)

 

 

Gedanken zu „Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen“ von

Bischof Dr. Manfred Scheuer

Mobilität ist im Grunde ein Zeichen für das Leben, für die Lebendigkeit. Verkehr verbindet Menschen. Wie schön ist es Kontakte mit anderen zu pflegen, wie schön ist es zu reisen. Mobilität bringt für die Wirtschaft und für viele Menschen Vorteile, sie verursacht aber auch Belastungen von Mensch und Umwelt.

Die Kirche kann nicht festlegen, wie dieses Übermaß an Verkehr in ein normales, erträgliches Maß zurückgeführt werden kann. Die Kirche sieht sich aber - in ihrer Sorge um alle Menschen - veranlasst, beharrlich darauf hinzuweisen, dass ein Übermaß lebensschädlich ist und bleibt, dem Leben nicht dient. Die Kirche kann nicht zuletzt, sondern in erster Linie einen Beitrag leisten durch Selbstkritik bzw. Selbstverpflichtungen. Nicht nur die „Anderen“, auch wir selbst müssen uns fragen, ob wir durch unseren Lebensstil, unser Verhalten zu diesem schädlichen Übermaß beitragen. Dieser Frage stellten sich Menschen, die in der vergangenen Fastenzeit bei „Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen“ mitgemacht haben. Einige erzählten, dass das Autofasten für sie der Anfang war, sich von den Fesseln des Autos, sich von den Fesseln unnötiger, nicht hinterfragter, ungebremster Mobilität zu befreien.

 

Gedanken zu „Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen“ von

Mag.Olivier Dantine, Superintendent der Evangelischen Kirche für Salzburg und Tirol

Wer seine Mobilitätsgewohnheiten ändert, erhält ganz neue Perspektiven. Die Umgebung wird anders wahrgenommen, die Umgebung nimmt einen selbst anders wahr. Die Änderung der Perspektive und der Wahrnehmung ist immer auch ein Schritt in Richtung Änderung des Lebens.

Die Aktion „Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen“ möchte eine solche Perspektivenänderung bewirken. Sie erinnert auch daran, dass das Verhalten jedes Einzelnen Auswirkungen auf das Leben vieler anderer hat. Umweltfreundliche Mobilität ist ein Beitrag für die Steigerung der Lebensqualität vieler Menschen. Wer sich an der Aktion „Autofasten“ beteiligt, wird auch feststellen: Auch die eigene Lebensqualität wird dadurch steigen.

 

                                                                                           (c) Margit Atzler

 

Mitmachen lohnt sich immer!

Zusätzlich zum persönlichen Gewinn an Lebensqualität, gibt es von unserem Kooperationspartner VVT 10 gesponserte Tirol -Tickets zu gewinnen. Die Tickets werden unter allen Tiroler AutofasterInnen*, die heilsam in Bewegung kamen, verlost.

* Keine Barablöse. Ausgenommen MitarbeiterInnen vom Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck. 

 

 

Veranstaltungen 2015

Was braucht es als Anreiz für eine Verhaltensänderung im Bereich Mobilität?

 

Wie kann ich andere dazu verführen, erste Schritte in Richtung Mobilitätsalternativen auszuprobieren?

 

 

BEREITS STATTGEFUNDEN haben folgende Veranstaltungen:

 

Wolfgang Schmidt

                                      Mark Riklin                        Foto: Wolfgang Schmidt

 

Montag, 2. März 2015, 19 Uhr

Haus der Begegnung , Rennweg 12, Innsbruck

Dienstag, 3.März 2015, 19 Uhr

Veranstaltungszentrum Komma Wörgl,K.M.-Pichlerstraße 21A, Wörgl

Mittwoch, 4.März 2015, 19 Uhr

Pfarrsaal, Pfarrgasse 15,Imst

Bühne frei für Mobilitätsalternativen

Stadt als Bühne – Aktionen im öffentlichen Raum

Impulsreferat mit Ideenwerkstatt mit Mark RIKLIN, künstlerischer Leiter der „Stadt als Bühne“, FH St. Gallen, Sozialaktivist

 

Wie kann es gelingen, unbekannten Menschen ein Schmunzeln ins Gesicht zu zaubern, deren Geschichtenstau zu lösen oder das Tempo einer Stadt zu verlangsamen? „Stadt als Bühne“ ist der Versuch, die Menschen einer kleinen Stadt am Bodensee mit einfachsten Mitteln wachzurütteln, zum Innehalten anzustiften, miteinander ins Gespräch zu bringen und gemeinsam verschüttete Schätze zu heben. Mark Riklin, künstlerischer Leiter der „Stadt als Bühne“, berichtet in einem ersten Teil aus dem „Nähkästchen“ und entführt in einzelne Aktionen, bevor in einem zweiten Teil gemeinsam mit den Teilnehmenden Adaptionsmöglichkeiten auf den Mobilitäts-Bereich angedacht werden. Dabei könnte sich die Promenadologie (Spaziergangswissenschaft) des Soziologen Lucius Burckhardt als wichtige Inspirationsquelle und Sprungbrett für neue Ideen erweisen. Ein lustvoller Versuch mit ungewissem Verlauf und Ausgang.

 

Anmeldung zum jeweiligen Termin erbeten unter hdb.kurse@dibk.at

Zielgruppe: Kritische VerkehrsteilnehmerInnen, die was bewegen wollen

Gemeinsam mit Umweltverein Tirol, KBW, Transition Tirol, komm!unity, Stadt Wörgl, Stadtwerke Wörgl, Stadtmarketing Wörgl und

Unterstützung von Land Tirol, VVT und Stadt Innsbruck im Rahmen der Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“

Diese Kooperation ermöglicht es uns die Veranstaltung kostenfrei anzubieten.

 

 

 

                                                                                     

 

                                                                                     © Werner Schwarz

Dienstag, 31. März 2015, 7.30 – ca.13 Uhr

Servitenkirche, Maria Theresienstr. 42, Innsbruck

Heilsam in Bewegung kommen

Vorösterliche Besinnungswanderung-Begegnungswanderung mit

Dr. Werner SCHWARZ und Mag.a Daniela SOIER

 

„Gleicher Tag, gleiches Motto, neue Route“, so könnte man die diesjährige vorösterliche Besinnungswanderung kurz beschreiben. In der Karwoche laden wir ein, innezuhalten und „Heilsam in Bewegung zu kommen“. Es geht um unsere eigene Geschichte und um Begegnung mit Gott und Menschen im Stadt- und Naturraum. Unser Weg führt diesmal aus der Stadt hinaus: Wir beginnen den Tag mit dem Morgenlob in der Servitenkirche. Entlang unserer Route nach Lans gibt es einprägsame Texte und verschiedene Aus- und Einblicke in die Umgebung. Zeiten für geselligen Austausch wechseln sich mit Zeiten des Schweigens ab. Bei der vorösterlichen Besinnungswanderung kehren wir in manche Orte ein und drehen manche Gewohnheiten um.

 

Anmeldung erforderlich unter hdb.kurse@dibk.at bis Donnerstag, 26. März 2015

Mitzubringen:der Jahreszeit entsprechende Kleidung und eigene Verpflegung

 

Gemeinsam mit der Abteilung Gemeinde im Seelsorgeamt der Diözese Innsbruck, Fachbereich Tourismuspastoral und der Unterstützung von Land Tirol und VVT im Rahmen der Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“

Diese Kooperation ermöglicht es uns die Veranstaltung kostenfrei anzubieten.

 

 

 

 © D.Soier

 

Geht doch!

Nord- und Südtiroler Etappe auf dem ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Pilgerwanderung

 

Inhalt:                   Im Vorfeld der UN- Klimawandelkonferenz in Paris wird europaweit zum ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit eingeladen. Wir brechen dazu von Innsbruck bzw. von Brixen/Bressanone aus auf. Die Nord- und Südtiroler Etappe endet zwar am Brenner, aber unsere Anliegen nimmt die knapp ein Monat später startende österreichische Pilgerkerngruppe von Wien nach Salzburg weiter nach Paris mit. Sie überbringt einen „Rucksack der Alternativen“ mit Symbolen für konkrete Alternativen zum klimaerwärmenden „business-as-usual“. Es geht auf diesem Pilgerweg darum, auf die globale Dimension des Klimawandels aufmerksam zu machen, Fragen der Gerechtigkeit voranzubringen und ein sichtbares Zeichen für ein gerechtes neues Abkommen zu setzen. Was erwartet Sie auf dem Pilgerweg? Spirituelle Impulse aus dem ökumenischen Sozialwort und der Ökologie-Enzyklika, die ebenso wie Begegnungen mit den Menschen und Naturwunde(r)n und die Wegdistanzen herausfordern. Gemeinschaft und Begegnung ermutigen aber, sich für einen persönlichen Lebensstil, der die Grenzen der Schöpfung achtet, zu entscheiden, und sich auch für politische Veränderungen hin zur Klimagerechtigkeit einzusetzen.

 

Begleitung:           Streckenvariante Innsbruck–Brenner: Dr. Werner SCHWARZ, Biologe, Umweltbeauftragter, Wanderführer, Stams; Mag.Daniela SOIER, Fachreferat Schöpfungsverantwortung, Diözese Innsbruck

                            Streckenvariante Brixen/Bressanone–Brenner: Herbert WEISSTEINER, Pilgerbegleiter

 

Termin:                 Samstag,19. September 2015, 8 Uhr bis Sonntag, 20. September 2015, ca. 19 Uhr am Brenner

Treffpunkt:            Streckenvariante Innsbruck–Brenner: vor dem Dom St. Jakob Innsbruck

                            Streckenvariante Brixen/Bressanone–Brenner: vor dem Dom zu Brixen

Beitrag:                 EUR 20,- (exkl. Fahrtkosten, ÜN, Verpflegung)

Anmeldung:          erforderlich bis 7. August 2015 unter hdb.kurse@dibk.at

Detailprospekt:     erhältlich

Hinweis:                reine Gehzeit jeweils mindestens 7 Stunden pro Tag

 

Gemeinsam mit dem Bildungshaus Kloster Neustift, dem Institut „De Pace Fidei“, der Jakobsgemeinschaft und Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO)

 

Ich habe mich ganz bewusst gegen die Anschaffung eines Autos entschieden.
Es gibt mehrere Gründe dafür, den Alltag auch so zu gestalten:
*Der Umwelt zu liebe (Abgase, Staub, Lärm ...
außerdem möchte ich nicht dazu beitragen, dass unsere Natur mit noch mehr Straßen zugepflastert wird)
*Dem Körper zu liebe (viele Strecken können problemlos zu Fuss oder mit dem Fahrrad erledigt werden und so bleibt man fit und bewegt sich an der frischen Luft)
*Dem Geldtascherl zu liebe (Erhaltungskosten, Reperaturen, Versicherungen, Treibstoff...)
*Den sozialen Kontakten zu liebe (beim Fahren mit den Öffis kommt man ins Gespräch mit neuen Leuten oder man trifft Bekannte beim Zufussgehen)
*Der Ankurbelung des öffentlichen Verkehrs zu liebe (nur wenn man die Öffis benutzt, können die Verwendungsmöglichkeiten und Verbindungen verbessert und ausgebaut werden)
sabine weberhofer
image
Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/