Freitag 19. Januar 2018

  

Rückblick 2017

Veranstaltungen

 

Donnerstag, 16. März 2017, 19 Uhr im Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck

Mit dem Fahrrad von Kopenhagen bis Berlin

Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen

Fotoabend mit Impulsvorträgen

 

Eine Radweg-Karte für Kopenhagen? Fehlanzeige in dieser Hochburg für Radfahrende, denn Radwege gibt es überall – und welche! An diesem Abend zeigt Anna Kirchengast Fotos von ihrer Familienradtour von Kopenhagen nach Berlin: Eindrücke von einem Radurlaub auf 750 spannenden und genussvollen Radkilometern, vom dänischen Mittsommer und strohgedeckten Häusern, von der Insel Mön mit ihrem beeindruckenden Kreidefelsen, vom Eintauchen in einige der unzähligen Seen in Mecklenburg und Brandenburg. Manche Strecken stimmten auch sehr nachdenklich, führte doch der Radweg am KZ Ravensbrück vorbei oder an der ehemaligen Berliner Mauer entlang. Der Abend lädt dazu ein, sich im Alltag oder im Urlaub aufs Rad zu schwingen. Anregungen, wie man den Radverkehr stärker fördern könnte, hat die begeisterte Radlerin ebenfalls in ihren Packtaschen mitgebracht. Konkrete Beispiele zu Radfahren in Innsbruck bringt Martina Gura ein.

 

ReferentInnen:       Dr.in Anna KIRCHENGAST, Koordinatorin Umweltarbeit der Katholischen Kirche Österreichs und Dipl.-Ing.in Martina GURA BEd, Radlobby ARGUS Tirol

 

Beitrag:                 Eintritt frei

 

Haus der Begegnung gemeinsam mit Radlobby Tirol und mit Unterstützung des Landes Tirol und des VVT im Rahmen der Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“

 

 

 

Donnerstag, 6. April 2017, 19 Uhr im Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck

Arbeitswege und Gesundheit

Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen

Impulsvorträge

 

Wer den Weg in die Arbeit an der frischen Luft auf dem Drahtesel oder zu Fuß zurücklegt, tut sich selber – und der Umwelt – was Gutes. Allerdings haben dieses Privileg zu wenige. Mehr als die Hälfte der heimischen Berufstätigen arbeitet nicht am Wohnort. Das geht auf Kosten der Gesundheit. Wie sehr die täglichen Wege belasten, hängt u.a. stark von den benutzten Verkehrsmitteln ab. Bahn- und BusfahrerInnen sind deutlich weniger gestresst als jene, die mit ihrem Auto pendeln. Außerdem kommen „Öffi-PendlerInnen“ meist auf ein paar wertvolle Meter zu Fuß und mitunter sogar zu einer gesundheitsfördernden Trainingseinheit zusätzlich: „Wer sich einen Stehplatz sichert und am Haltegriff festhält, trainiert die Koordination und kräftigt die Armmuskulatur.“ Zunehmend engagieren sich auch ArbeitergeberInnen für eine gesunde Mobilitätswahl ihrer MitarbeiterInnen. Wie kann eine Firma dazu beitragen? Wie gewöhne ich mich um? Expertentipps, wie Sie das Pendeln für Ihr Wohlgefühl nutzen, runden den Abend ab.

 

ReferentInnen:       Dr. Heinz FUCHSIG, Allgemein-, Arbeits- und Umweltmediziner, Umweltreferent der Österreichischen Ärztekammer, Innsbruck; DIin Antje SUITNER, Resources Manager GE Jenbacher

 

Beitrag:                 Eintritt frei

 

Haus der Begegnung mit Unterstützung des Landes Tirol, des VVT und der Stadt Innsbruck im Rahmen der Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“

 

 

Gedanken zum Autofasten - Heilsam in Bewegung kommen 2017

 

Das rechte Maß

Stärker als in früheren Zeiten werden wir heute daran erinnert, dass es für diese Welt und für unsere Kinder nur dann eine Zukunft gibt, wenn wir wieder lernen, Maß zu halten, zufriedener zu sein. Die Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ soll zum Nachdenken über den eigenen Lebensstil anregen, neue Lebensqualität und Umweltbewusstsein erfahrbar machen sowie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wer maßvoll lebt, der kann gut leben. Maß halten im Essen, Trinken, Fernsehen, in der Arbeit, in der Mobilität, bei Unterhaltungen usw. Es ist wichtig, im eigenen Leben zu entdecken, wo etwas aus dem richtigen und guten Maß geraten ist. Die Fastenzeit lädt ein, sich wieder dem rechten Maß anzunähern.

Wer seine Ansprüche zurückschraubt und Verzicht übt, gewinnt. Die Fastenzeit will nicht die Freude und Lust am Leben klein oder kaputt machen, sondern zu einer tieferen Freude und mehr Lebenssinn hinführen. Sie will helfen, dass der Mensch gewinnt.

Ich lade Sie herzlich dazu ein, Ihren konkreten und persönlichen Beitrag dafür zu leisten. 

Diözesanadministrator Mag. Jakob Bürgler

 

 

Steigende Mobilität gehört zu einem modernen Leben dazu. Mobilität kann Menschen miteinander verbinden und das Miteinander über weitere Strecken hinweg fördern. Aber sie kann auch den Druck und die Anforderungen im Arbeitsleben erhöhen. Autofasten – ein bewusster Umgang mit der eigenen Mobilität bis hin zum Verzicht auf das eigene Auto – führt zu einer Entschleunigung der Mobilität und damit zu einer Rückkehr zu mehr Lebensqualität. Aufatmen kann die Seele und nicht zuletzt auch die Umwelt.

Mag. Olivier Dantine, Superintendent der Evangelischen Kirche für Salzburg und Tirol

 

Das Auto in der heutigen Zeit ist kein Luxus, sondern vielmehr das Verlangen der Gesellschaft. Die Herausforderung sich vom Auto zu trennen ist groß, allerdings liegt die Herausforderung in der Gesellschaft mit dem Umdenken zu beginnen mit Autofasten. Wie können wir unseren Beitrag dazu beitragen, die uns von Gott gegebene Natur zu schützen? So wie wir mit allem um uns umgehen, so kommt es an uns selbst zurück! Für solch eine bereitschaft des Verzichtens kann man absolut sagen: "Wer es bis zum Ende vollzieht, der wird die Erlösung erhalten."

Pfarrer Aleksandar Stolic, Serbisch Orthodoxe Kirche

Ich gehe überall zu Fuß!
Oder fähr mit dem rad bzw. nehme die Scheibtruhe zur Hand ! Ab und zu nehme ich mir ein Taxi wenn ich verreise ! Fahrgemeinschaftsbildung gibts auch aber nur selten ! Und Busse , Strassenbahn und U-Bahn sowieso !
Joachim Wagner
image
Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/