"Ein bewusster Umgang mit Mensch und Natur ist mir in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Mit Kindern, denkt man auch an ihre Zukunft. Autofasten haben wir innerhalb der Familie zum Grundsatz gemacht, und versuchen das Auto nur dann zu nützen, wenn es sein muß."
(4.3.2011) In Österreich ist geplant eine Radhelmpflicht für Kinder einzuführen. Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen, dass eine Radhelmpflicht nicht zu mehr Verkehrssicherheit führt, aber viele negative Nebenwirkungen hat. Online-Petition "Kindgerechter Verkehr statt Radhelmpflicht!"
Mehr Verkehrssicherheit für Kinder nötig! In Österreich sind im Vorjahr fast 3.000 Kinder (unter 14 Jahren) bei Verkehrsunfällen verunglückt. Die meisten Kinder - rund 40 Prozent - verunglücken als Pkw-Insassen. Weitere 25 Prozent werden als Fußgänger Opfer eines Verkehrsunfalls. Mit dem Fahrrad waren weniger als 20 Prozent der verunglückten Kinder unterwegs, bei den unter 10-Jährigen beträgt der Anteil weniger als zehn Prozent. Die Verkehrssicherheit für Kinder in Österreich ist ungenügend. Maßnahmen müssen bei den größten Unfallgefahren für Kinder ansetzen, wie zu hohes Tempo des Kfz-Verkehrs, alkoholisierte Autolenker oder bei Telefonieren am Steuer. Weitere Informationen
Radhelmpflicht hat viele negative Nebenwirkungen Die Radhelmpflicht wurde in einigen Ländern bereits eingeführt. Die Erfahrungen in diesen Ländern zeigen, dass die Radhelmpflicht keine positive Wirkung für die Verkehrssicherheit hat, jedoch negative Seiteneffekte hat. So nimmt der Bewegungsmangel von Kindern zu, weil infolge der Radhelmpflicht die Zahl der radfahrenden Kinder abgenommen hat. Norwegen hat deshalb nach ausführlicher Diskussion die Radhelmpflicht nicht eingeführt. Die EU-Kommission schlägt deshalb die Radhelmpflicht, NICHT als Verkehrssicherheitsmaßnahme vor.