Montag 17. Dezember 2018
19.12.2017 / Graz

Europaweiter Video-Wettbewerb: I LIVE GREEN! gestartet

Bis Ende März 2018 einreichen

Womit sind Sie heute zur Arbeit bzw. zur Schule gefahren? Mit dem Auto, Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln? Jeden Tag treffen wir Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Zeigen Sie, was Sie für die Umwelt tun! 

Was wir essen und kaufen, wie wir uns von A nach B bewegen, wie wir unser zu Hause heizen und viele andere große und kleine Entscheidungen haben Einfluss auf unsere Umwelt und auf unsere Gesundheit. Beim “I LIVE GREEN” Video-Wettbewerb sind alle EuropäerInnen aufgerufen, ihre Kreativität unter Beweis zu stellen und kurze Filme einzuschicken und andere Menschen mit Ihren Ideen damit zu inspirieren. Der Video-Wettbewerb wird von der Europäischen Umweltagentur und ihrem Partnernetzwerk durchgeführt.

Gefragt sind kurze Videos (30-45 Sekunden) zu den Themen
· Nachhaltiges Essen
· Saubere Luft
· Sauberes Wasser und
· Reduktion von Abfall

Einreichfrist für die Videos ist der 31. März 2018. Teilnehmen kann jede/r EuropäerIn ab 18 Jahren.
http://www.umweltbundesamt.at/news_171214/

Details und Wettbewerbsbedingungen finden Sie auf der Website der EEA (in englischer Sprache)
https://www.eea.europa.eu/about-us/competitions/i-live-green-video-competition

Einreichungen unter:
https://www.ilivegreen.eu/

Harry Schiffer Photodesign, Harry Schiffer
24.11.2017 / Graz

10 Jahre S-Bahn Steiermark!

Wir gratulieren!

Am 22. November feierte die S-Bahn Geburtstag und zeichnete dabei ihre Partner aus. Die Aktion Autofasten wurde als langjähriger Kooperationspartner in der Kategorie "Kooperationen" nominiert und ausgezeichnet. Wir bedanken uns sehr für diese Anerkennung und freuen uns weiterhin über die gute Zusammenarbeit.

 

Harry Schiffer Photodesign, Harry Schiffer

 

 

28.08.2017 / Wien

Individualverkehr verursacht hohe externe Kosten

Der Verkehr ist nicht nur Österreichs größtes Klimaschutzproblem, sondern auch ein großer Kostenfaktor, wie eine heute mit Wirtschaftsforscher Karl Aiginger präsentierte VCÖ-Publikation zeigt. Allein Österreichs private Haushalte geben pro Jahr mehr als 18 Milliarden Euro für das Auto aus. Der Pkw-Verkehr in Österreich verursacht zudem zusätzliche externe Kosten von mehr als zehn Milliarden Euro. Eine klimaverträgliche Verkehrspolitik kann die Kosten des Verkehrs deutlich reduzieren, so ein Ergebnis der aktuellen VCÖ-Publikation.

 

"Die Verlagerung von Autofahrten auf Öffentlichen Verkehr, Radfahren und bei sehr kurzen Strecken auf Gehen verbessert nicht nur die Umweltbilanz, sondern verringert auch die Kosten des Verkehrs und hat positive ökonomische Effekte auf Beschäftigung und Wohlstand", fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer ein zentrales Ergebnis der heute präsentierten VCÖ-Publikation "Ausgeblendete Kosten des Verkehrs" zusammen. Der Leiter der Europäischen Querdenkerplattform, Univ.Prof. Karl Aiginger ergänzt: "Eine klimaverträgliche Verkehrspolitik kann und muss so erfolgen, dass sozialer Ausgleich, Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftliche Dynamik sogar begünstigt werden."

 

 

VCÖ Grafik

 

VCÖ-Factsheet: Klimaverträgliche Mobilität senkt Kosten des Verkehrs  

Endlich wird Autofasten auch in Vorarlberg beworben. Ich kenne die Aktion schon von anderen Bundesländern.

Ich praktiziere das Autofasten fast täglich und benütze die öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit und nach Möglichkeit in der Freizeit und erlebe auch so einiges, was mich eher zum Umsteigen auf den PKW bewegt:

Ein paar Beispiele:

- Die Bezirkshauptstadt (Bludenz) ist nicht mit der regio5 erreichbar (reine Geldmacherei)

- Umstiegszeiten Bus-Montafonerbahn sind zu lange (zB. im morgendlichen Berufsverkehr 25 Minuten)

- Anschlüsse werden oft nicht abgewartet, (zB. am 4.2.07 für die 19 km von Latschau nach Gaschurn 2 Stunden Fahrzeit ? statt 40 Minuten lt. Plan)

- auf Beschwerden und Anregungen von Fahrgästen wird nicht reagiert (oder man wird beschimpft)

- betriebsbedingte Leerfahrten (nach Auflösung der Garage Partenen) wurden zu unatrakiven Zeiten in den Fahrplan übernommen (d.h. die Gemeinden = Bürger müssen diese Fahrten zahlen ohne einen Nutzen davon zu haben)

- keine Abenverbindungen ins Tal nach 19h (im Bregenzer Wald oder Klostertal gibt es das aber)

- öffentlicher Verkehr nach Gargellen wurde ganz eingestellt (bis auf ein paar Touristenbusse in der Saison).

- zu manchen Zeiten fahren 3 Busse zur gleichen Zeit (halbleer), zu anderen Zeiten haben gar nicht alle Fahrgäste Platz und dürfen 1 h warten (kein Einzelfall)

Man hat den Eindruck, daß für den öffentlichen Verkehr im Montafon niemand zuständig ist oder sich dafür einsetzt. Und das obwohl sich die Autokolone täglich durch das Tal wälzt. Doch sehe ich bisher kaum eine Alternative.

Vermutlich nutze ich die öffentlichen Verkehrmittel einfach zu oft.

Im Sommer könnte man den neuen Radweg benutzten - leider ist er so breit, dass er gehäuft von anderen Fahrzeugen benutzt wird; eine brauchbare Beschilderung bisher fehlt noch und das Glasscherbenproblem wurde bisher auch nicht gelöst.

Hoffentlich hilft ?Autofasten? weiter.
Gerhard Pfeifer
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
https://www.autofasten.at/