Mittwoch 20. Juni 2018

09.05.2015 / Graz

Autofasten Gewinne 2015 wurden übergeben

Die Ergebnisse von „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ 2015 wurden am 8. Mai im Rahmen eines Dankefestes und der Gewinnübergabe im Bischöflichen Ordinariat in Graz präsentiert. Diözesanadministrator Heinrich Schnuderl, Superintendent Hermann Miklas, Landtagsabgeordneter Lambert Schönleitner, Gemeinderat Karl Dreisiebner sowie Stephan Thaler (Verkehrsverbund), Umweltamtleiter Werner Prutsch, Gerd Kronheim (Bicycle) und Katharina Sukic (e-mobility) übergaben die Autofasten Preise 2015 (Urlaube am Bauernhof, Schuhe von VegaNova, e-bike Wochenenden mit Picknickkorb, Fahrkartenpreise, Überraschungspreise von Bicycle und gesunde Jausen). Weiters wurde auch der Österreich Hauptpreis, der dieses Jahr nach Graz geht, überreicht.

 

 

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Unsere beiden Glücksengerl Angelika und Juliana haben die Autofasten GewinnerInnen gezogen: Johann K. (Graz), Susanne U. (Rottenmann), Beate T. (Allerheiligen) freuen sich jeweils über einen Urlaub am Bauernhof. Matthias R. (St. Oswald) erhält ein paar Schuhe gespendet von Veganova. Heimo T. (Graz), Richard R. (Graz) gewinnen jeweils ein e-bike Wochenende mit Picknickkorb gespendet von GrazBike. Weiters werden drei Autofasten Gruppen (Teams von Maria B. (Graz), Margit B. (Graz), Alexander Sch. (Graz)) mit jeweils einer gesunden Jause für ihr Engagement belohnt.

Die Fahrkarten-GewinnerInnen finden Sie auf der Verkehrsverbund Homepage.

 

Rund 65 Prozent der über 7.700 steirischen Autofastenden fordern von der Politik (Stadt und Land) mehr Mut zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik im Sinne eines umfassenden Mobilitätspaketes. Zum Mobilitätspaket zählt unter anderem: Ausbau, bessere Taktung und günstigere öffentliche Verkehrsmittel; quantitativer und qualitativer Ausbau der Radwege; wirkungsvolle Feinstaubmaßnahmen wie autofreie Tage, Verkehrsberuhigung, Fahrverbote; Förderung von Fahrgemeinschaften; Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung; Ökologisierung von betrieblichen Förderungen und Pendlerbeihilfen.

Diözesanadministrator Heinrich Schnuderl stellte fest, dass das Fasten eine gute christliche Tradition ist, die nicht konträr zu wirtschaftlichen Interessen steht und erinnert an die Stelle im Matthäus Evangelium „Wenn ihr fastet, tut es nicht, um öffentlich gepriesen zu werden, dann habt ihr euren Lohn schon empfangen….“. „So leisten alle AutofasterInnen einen großen Gewinn für die Gesellschaft durch die Verbesserung der Luftqualität, auch wenn Sie am Ende keine GewinnerInnen bei der Preisvergabe sind“. Superintendent Hermann Miklas stellte die Frage: „Soll das Fasten weh tun?“ und beantwortete sie auch gleich: „Fasten stellt ein Opfer dar, macht etwas bewusst; am Ende bemerkt man, dass es gar nicht so schlimm ist und nächstes Jahr kann man dann den (Auto)Verzicht vielleicht noch ein bisschen steigern.“

 

Landtagsabgeordneter Lambert Schönleitner merkte an, dass es Ziel der Politik sein muss, den Öffentlichen Verkehr konkurrenzfähig zum Individualverkehr zu machen. „Saubere Luft ist ein Grundrecht der Menschen, Autofasten ein Weg dorthin.“ Gemeinderat Karl Dreisiebner freute sich über die Rückmeldungen durch die Autofastenden hinsichtlich dem starken Wunsch nach autofreien Zonen.

 

Die Organisatorin der ökumenischen Aktion Autofasten, Michaela Ziegler ist sich sicher: „Die Autofastenden in der Steiermark gehen den richtigen Weg! Sie tragen nachhaltig zur Verbesserung der Luftqualität bei.“  So war es heuer zum ersten Mal möglich, auch als Gruppe „autozufasten“. Die Gruppenanmeldung gibt zustäzlich Motivation, gemeinsam Autokilometer einzusparen.

 

Die detaillierte Auswertung zu Autofasten 2015 finden Sie hier.

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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/