Mittwoch 20. Juni 2018

01.04.2016 / Graz

Autofasten Bilanz 2016

Immer mehr Menschen in der Steiermark nutzen Autofasten, um sich vermehrt zu bewegen und durch umweltbewusstes Verhalten einen Beitrag zur Verbesserung der Luftsituation zu leisten – 7900 waren heuer mit dabei und setzten im 12. Autofastenjahr vor allem auf die Öffis und das Zufußgehen. Auch das Fahrrad kam nicht zu kurz. E-Mobilität wird immer beliebter. Weiters beteiligten sich 8 Schulen von der VS bis zur HLA an der Aktion „Schulwege autofrei gestalten“.

 

Über 7900 AutofasterInnen in der Steiermark sparten in der Fastenzeit 2016 unglaubliche 4,74 Millionen Autokilometer ein und somit auch rund 947 t CO2. Intensiv haben sich heuer auch Schulen am Thema „Schulwege autofrei gestalten“ beteiligt. So konnten z.B. die SchülerInnen der HLA für Landwirtschaft und Ernährung in Graz alleine 12.790 km und somit 1.562 kg CO2 einsparen. „So lange es die Umweltbelastung erfordert, machen wir weiter! Es ist noch ein weiter Weg zur Erreichung der Paris-Ziele“, so Organisatorin Michaela Ziegler.

 

Die von der katholischen und evangelischen Kirche getragene Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ wurde vom Steirischen Verkehrsverbund und vielen Kooperations-partnern unterstützt. Rückmeldungen und Erfahrungen der AutofasterInnen wurden mittels elektronischem Fragebogen evaluiert. Der Großteil der Wünsche bezieht sich auf günstigere und attraktivere Verbindungen im öffentlichen Verkehr, sowie auf den Ausbau von Radwegen, nicht zu vergessen die geforderten Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs im städtischen Bereich (Graz).  Die AutofasterInnen müssen es wissen: Fortbewegungsmittel Nummer eins während der Aktion waren die Öffis sowie das Zufußgehen (jeweils 70 %), dicht gefolgt vom Radfahren (62 %). Auch die Elektromobilität ist immer mehr im Kommen – der Anteil stieg von 3 % Nutzung vor der Aktion auf 9 % während der Aktion.

 

"Im Zuge dieser Aktion setzen sich vielleicht mehr Menschen mit der Option "öffentlicher Verkehr" auseinander. Alleine der Anstoß zur Evaluierung der persönlichen Situation ist schon ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht stellt der eine oder andere fest, dass der Weg in die Arbeit mit dem öffentlichen Verkehr machbar ist. Eventuell langsamer, aber man sollte nicht vergessen dass man dabei Dinge machen kann die hinter dem Steuer nicht möglich sind." Benedikt E., Eisbach

 

Einen weiteren Erfahrungsbericht zum Autofasten finden Sie auch hier (Blog einer Autofasterin).

Ich möchte am Autofasten natürlich wieder teilnehmen.

Verwende wieder beinahe ausschließlich die Öffis, mein Fahrrad, meine beiden Beine, nur am Wochenende kann ich das Auto nicht umgehen.

Da bemüh ich mich, dass wir mehrere in einer Gemeinschaft fahren.
Dr. erna Riegler
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
http://www.autofasten.at/