Mittwoch 12. Dezember 2018

24.04.2017 / Graz

Autofasten Steiermark 2017

Immer mehr Menschen in der Steiermark nutzen Autofasten, um sich vermehrt zu bewegen und durch umweltbewusstes Verhalten einen Beitrag zur Verbesserung der Luftsituation zu leisten – über 8000 waren heuer mit dabei und setzten im 13. Autofastenjahr vor allem auf die Öffis und das Zufußgehen. Auch das Fahrrad kam nicht zu kurz. E-Mobilität und Carsharing werden immer beliebter. Weiters beteiligten sich 8 Schulen von der VS bis zur HLA an der Aktion „Schulwege autofrei gestalten“.

 

Über 8.000 AutofasterInnen in der Steiermark (das sind 47 % aller österreichischen Autofastenden) sparten in der Fastenzeit 2017 unglaubliche 4,82 Millionen Autokilometer ein und somit auch rund 952 t CO2. Intensiv haben sich heuer auch wieder Schulen am Thema „Schulwege autofrei gestalten“ beteiligt. Viele Volksschulen nahmen die Fastenzeit zum Anlass, gemeinsam zu Fuß in die Schule zu gehen. „So lange es die Umweltbelastung erfordert, machen wir weiter! Es ist noch ein weiter Weg zur Erreichung der Paris-Ziele und zur Reduktion der Feinstaubbelastung in den steirischen Ballungszentren“, so Organisatorin Michaela Ziegler.

 

Die von der katholischen und evangelischen Kirche getragene Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ wurde vom Steirischen Verkehrsverbund und vielen Kooperationspartnern unterstützt. Rückmeldungen und Erfahrungen der AutofasterInnen wurden mittels elektronischem Fragebogen evaluiert. Der Großteil der Wünsche bezieht sich auf günstigere und attraktivere Verbindungen im öffentlichen Verkehr, sowie auf den Ausbau von Radwegen, nicht zu vergessen die geforderten Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs im städtischen Bereich (Graz). Ebenfalls groß ist der Wunsch nach mutigen Politikern, die mittels regulativen Maßnahmen entschieden und zielgerichtet hin zur sanften Mobilität steuern. Die AutofasterInnen müssen es wissen: Fortbewegungsmittel Nummer eins während der Aktion waren die Öffis sowie das Zufußgehen (jeweils 76 %), dicht gefolgt vom Radfahren (66 %). Auch Elektromobilität und die Nutzung von Carsharing Angeboten sind immer mehr im Kommen – der Anteil bei der Elektromobilität stieg von 3 % Nutzung vor der Aktion auf 9 % während der Aktion, beim Carsharing stieg der Anteil von 1 % auf 4 %.

 

„Nachdem die Luftqualität gerade in Graz nicht so gut ist, finde ich diese Aktion super! Gemeinsam können wir viel bewegen.“, so Philipp O. aus Graz.

 

Die Aktion, die es seit dreizehn Jahren in der Steiermark gibt, ist somit eine nachhaltig wirksame Erfolgsgeschichte. 80 % der Befragten geben an, langjährige Autofasten-UnterstützerInnen zu sein. 

Ich finde die Aktion "Autofasten" sehr toll. Man sollte viel mehr auf das Auto verzichten und auf Fahrrad oder Öffis umsteigen oder wenn möglich gleich zu Fuß gehen . Ich bin 16 Jahre alt und brauche halt noch länger frische Luft zum Atmen ;) Viele fahren Strecken mit dem Auto was total unnötig ist . Besonders im Raum Graz, obwohl es so viele öffentliche Linien gibt. Die GVB hat das sehr gut ausgebaut . Und die Straßenbahnlinien 4, 5 und 6 werden bzw sind ausgebaut . Da braucht man ja wirklich kein Auto mehr :)
Kristina Reisp
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
https://www.autofasten.at/