Mittwoch 19. September 2018

24.04.2017 / Graz

Autofasten Steiermark 2017

Immer mehr Menschen in der Steiermark nutzen Autofasten, um sich vermehrt zu bewegen und durch umweltbewusstes Verhalten einen Beitrag zur Verbesserung der Luftsituation zu leisten – über 8000 waren heuer mit dabei und setzten im 13. Autofastenjahr vor allem auf die Öffis und das Zufußgehen. Auch das Fahrrad kam nicht zu kurz. E-Mobilität und Carsharing werden immer beliebter. Weiters beteiligten sich 8 Schulen von der VS bis zur HLA an der Aktion „Schulwege autofrei gestalten“.

 

Über 8.000 AutofasterInnen in der Steiermark (das sind 47 % aller österreichischen Autofastenden) sparten in der Fastenzeit 2017 unglaubliche 4,82 Millionen Autokilometer ein und somit auch rund 952 t CO2. Intensiv haben sich heuer auch wieder Schulen am Thema „Schulwege autofrei gestalten“ beteiligt. Viele Volksschulen nahmen die Fastenzeit zum Anlass, gemeinsam zu Fuß in die Schule zu gehen. „So lange es die Umweltbelastung erfordert, machen wir weiter! Es ist noch ein weiter Weg zur Erreichung der Paris-Ziele und zur Reduktion der Feinstaubbelastung in den steirischen Ballungszentren“, so Organisatorin Michaela Ziegler.

 

Die von der katholischen und evangelischen Kirche getragene Aktion „Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ wurde vom Steirischen Verkehrsverbund und vielen Kooperationspartnern unterstützt. Rückmeldungen und Erfahrungen der AutofasterInnen wurden mittels elektronischem Fragebogen evaluiert. Der Großteil der Wünsche bezieht sich auf günstigere und attraktivere Verbindungen im öffentlichen Verkehr, sowie auf den Ausbau von Radwegen, nicht zu vergessen die geforderten Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs im städtischen Bereich (Graz). Ebenfalls groß ist der Wunsch nach mutigen Politikern, die mittels regulativen Maßnahmen entschieden und zielgerichtet hin zur sanften Mobilität steuern. Die AutofasterInnen müssen es wissen: Fortbewegungsmittel Nummer eins während der Aktion waren die Öffis sowie das Zufußgehen (jeweils 76 %), dicht gefolgt vom Radfahren (66 %). Auch Elektromobilität und die Nutzung von Carsharing Angeboten sind immer mehr im Kommen – der Anteil bei der Elektromobilität stieg von 3 % Nutzung vor der Aktion auf 9 % während der Aktion, beim Carsharing stieg der Anteil von 1 % auf 4 %.

 

„Nachdem die Luftqualität gerade in Graz nicht so gut ist, finde ich diese Aktion super! Gemeinsam können wir viel bewegen.“, so Philipp O. aus Graz.

 

Die Aktion, die es seit dreizehn Jahren in der Steiermark gibt, ist somit eine nachhaltig wirksame Erfolgsgeschichte. 80 % der Befragten geben an, langjährige Autofasten-UnterstützerInnen zu sein. 

Autos sind das Letzte!! Tolle Aktion dieses Autofasten. Ich persönlich hasse Autos. Die Eisenbahn ist viel besser. Leider braucht man immer einen eigenen Ansatzpunkt, wo die Leute auf den Zug umsteigen. Das sind zum Beispiel solche Aktionen und Schnee. Bei Schnee ist die Eisenbahn auf einmal gut genug. Dann aber auch wieder nicht weil dann alle Leute, die sonst das ganze Jahr über mit dem Auto fahren, in den Zug wollen, welche dann natürlich überlastet sind. Die Eisenbahn kauft aber nicht für irgendwelche Autofahrer, die nur wenn es auf der Straße einmal schlecht ist, viel mehr Züge. Das wäre auch nicht möglich. Des Weiteren halte ich es für eine Frechheit, dass hier immer nur von Frauen die Rede ist. Großbuchstaben mitten in Wörtern sind ebenfalls dämlich, nur dass sich fünf dumme Frauen in Österreich, die im Deutsch-Unterricht nicht aufgepasst haben, nicht beleidigt fühlen.
Hermann Eisenhauer
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Verein zur Förderung
kirchlicher Umweltarbeit
Stephansplatz 6
1010 Wien

info@autofasten.at
Darstellung:
https://www.autofasten.at/