Als junger Erwachsener stieß ich immer wieder auf Unverständnis vor allem bei den Frauen. Im Jahr 2015 ich bin mittlerweile seit 15 Jahren in Wien mit 36 Jahren entschloss ich mich doch den Führerschein zu machen. Ich nahm bei meinem Bruder bereits Übungsstunden am Arbö Fahrsicherheitsgelände um mich bei meinen Fahrstunden in Wien nicht allzu blöd anzustellen.
Fahrschule und Fahrlehrer waren bereits gebucht und es fehlte nur mehr die Eignungsuntersuchung für den Führerschein.
Bei der Eignungsuntersuchung kam man darauf das ich im 90 Grad Winkel auf der Seite nichts sehe und wurde sofort für den Führerschein gesperrt. Ich kontaktierte daraufhin meine Fahrschule.
Nach einer genauen Untersuchung bei einem Augenarzt kam man darauf das ich mit dieser Einschränkung bereits geboren wurde und mir deshalb diese Einschränkung nie aufgefallen ist.
Ich hatte danach auch einen Termin beim Amtsarzt, welcher mir persönlich mitteilte das man nicht begeistert wäre wenn ich den Führerschein mache. Ich würde nur den Führerschein machen können, wenn ich regelmäßig eine Untersuchung beim Amtsarzt mache umso wieder den Führerschein zu verlängern.
Da entschied ich mich in diesem Moment gegen den Führerschein, denn es war von Gott nicht gewollt das ich diesen mache.
Man sagt nicht umsonst „der Mensch denkt und Gott lenkt“!
Ich habe diese Entscheidung nie bereut und bin in meiner jetzigen Situation als Diözesaner Umweltbeauftragter der evangelischen Kirche A.B. Wien stolz darauf das ich das ganze Jahr über Autofasten mache und somit einen wichtigen Beitrag zum Klimawandel beitrage.
Man kommt überall hin es bedarf halt nur etwas Planung!
Denn wir dürfen eines nicht vergessen wir sind alle nur Gast auf dieser Erde und ich will das unsere Kinder und Enkel noch eine Lebenswerte Erde haben das sind wir Ihnen auch schuldig!
Mario Haidinger
Diözesaner Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche A.B Wien